Der Vorstand und Mitarbeitende von Integrative Wohnformen (von links): Vorstandsmitglieder Martin Gebler, Nina Weigl und Christian Brokate sowie das InWo-Team Dagmar Lust, Nathali Lämmle und Jonas Killat Foto: Veranstalter

Der Verein Integrative Wohnformen mit Sitz in Bad Cannstatt ist derzeit in Freiberg aktiv, um hier im Stadtteil die Neubürger zusammenzubringen.

Der Verein Integrative Wohnformen mit Sitz in Bad Cannstatt ist derzeit in Freiberg aktiv, um dort die Neubürger zusammenzubringen. Die Aktiven stehen mit den Akteuren vor Ort in Kontakt. Das sei ein wichtiger Baustein in der Quartiersentwicklung, wie Nathali Lämmle vom Verein Integrative Wohnformen erklärt. „Wir verstehen uns als Vermittler zwischen den Kooperationspartnern sowie als Brückenbauer, der die Netzwerke im Quartier mit aufbaut und pflegt“, sagt Lämmle.

In Freiberg baut der Verein den Begleitdienst Porta zusammen mit der Evangelischen Gesellschaft auf. Auch ist er aktiv beim Aufbau eines Repair-Cafés, als dritte Reparatur-Initiative unter dem Dach der Integrativen Wohnformen in Kooperation mit „Wir für Freiberg“, dem Internationalen Bund Süd und dem Eschbach-Gymnasium. Auch bei den Neubauten in Freiberg in der Balthasar-Neumann- und der Adalbert-Stifter- sowie Mönchfeldstraße sind die Vereinsmitglieder aktiv, um mit den Baugenossenschaften die neuen Mieter in den Stadtteil zu integrieren, zuletzt mit dem Winterplausch in Freiberg. Im Oktober haben die Aktiven den Aktionstag „Du + ich für Freiberg“ im Bürgerhaus unterstützt mit einem Workshop zur Quartiersgestaltung.

Verein ist seit 2016 in Bad Cannstatt ansässig

Der Verein hat seit September 2016 in Bad Cannstatt seine Geschäftsstelle und fühlt sich dem Stadtteil sehr verbunden. Er möchte sich weiter engagieren in Quartieren und beispielsweise auch ältere Mieter unterstützen, damit sie möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben können. Derzeit sind sie in drei Esslinger Stadtteilen aktiv mit dem Projekt Nachbarschaftslotse, berichtet Lämmle. Auch sollen die Ehrenamtlichen gefördert werden. Geplant ist ein Dankeschön für die gut hundert ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei einer Veranstaltung im März 2024. Auch neue Helfer möchte man hinzugewinnen. Der Verein ist zudem beim IBA-Projekt Quartier am Rotweg aktiv mit dem Neuen Heim und der Baugenossenschaft Zuffenhausen. Weitere Infos unter www.integrative-wohnformen.de