Ein pfiffiger Polizeihund trickste einen 94-Jährigen aus. Foto: dpa

In Hessen ist ein Rentner von einem pfiffigen Polizeihund ausgetrickst worden. Der 94-Jährige hatte Polizei und Rettungskräfte von seinem Bett aus mit einer doppelläufigen Waffe bedroht.

Dillenburg - Ein renitenter Rentner, der im hessischen Ehringshausen Rettungskräfte und Polizei von seinem Bett aus mit einer doppelläufigen Waffe bedrohte, ist von einem Polizeihund ausgetrickst worden. Wie die Polizei in Dillenburg am Montag mitteilte, hatte sich der 94-Jährige am Sonntagmorgen selbst mit einem Messer verletzt und verweigerte die Behandlung durch Sanitäter eines Rettungswagens. Als die Polizei eintraf, saß der Mann demnach auf seinem Bett und bedrohte jeden, der ins Zimmer wollte, mit der doppelläufigen Waffe.

Die Polizisten ließen daraufhin ihren Diensthund „Scotty“ bellend ins Zimmer stürmen. Dies überrasche den Mann so sehr, dass die nacheilenden Polizisten ihn ohne größere Schäden überwältigen konnten. Der verwirrte Mann wurde in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung beschlagnahmten die Beamten vier scharfe Schusswaffen, zwei Schreckschusswaffen sowie Munition, Reizgas, ein Klappmesser und einen Schlagring.

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