Prinz Harry und Herzogin Meghan erwarten dieser Tage ihr erstes Kind. Wie sich Meghans Babybauch entwickelt hat ... Foto: Getty Images Europe

Genderneutrale Erziehung, Zwillinge, Hausgeburt mit Yoga und Chanting: Über die bevorstehende Geburt des ersten Kindes von Herzogin Meghan und Prinz Harry sind viele Gerüchte im Umlauf.

London - Die Zeit kann lang werden, wenn man auf ein Baby wartet. Vor allem, wenn ein ganzes Land auf ein und dasselbe Baby wartet. Ende April oder Anfang Mai könnte es werden, bis das erste Kind von Herzogin Meghan und Prinz Harry zur Welt kommt. Dass da manchem Klatschreporter der Stoff knapp wird, zeigen die teils skurrilen Gerüchte, die über „Baby Sussex“ im Umlauf sind:

1. „Baby Sussex“ ist schon auf der Welt

Und keiner hat’s gemerkt?! Britische Medien geben sich wilden Spekulationen hin, Meghans und Harrys Kind könnte schon auf der Welt sein. Inspiration ist eine Meldung des Kensington-Palasts, das Paar wolle die Öffentlichkeit erst über die Geburt informieren, nachdem es das Babyglück ausgiebig „en famille“ gefeiert habe. Wahrheitsgehalt: Eher gering. Die Herzogin wird Mutter und niemand bemerkt es? Das wäre schon ein Ding! Allerdings, geben britische Medien zu bedenken, habe man Meghan seit dem 19. März, ihrem letzten öffentlichen Auftritt vor dem Mutterschutz, nicht mehr gesehen...

2. Meghan bekommt Zwillinge

Je größer der Bauch, desto weniger können manche Medien offenbar glauben, dass da wirklich nur ein Baby drinsteckt. Immer wieder kursieren Gerüchte, die Herzogin erwarte Zwillinge. Wahrheitsgehalt: Gering. Die Logik hinter der Geschichte geht so: Meghan ist bereits 37 Jahre alt. Vielleicht wurde dem Babyglück mit Hormonen nachgeholfen? Der Kensington-Palast spricht aber von „child“ und nicht „children“. Bei Mary von Dänemark und Charlène von Monaco wusste man auch jeweils schon vor der Geburt, dass Zwillinge unterwegs waren.

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3. Das Baby wird „gender fluid“ erzogen

Von wegen rosa oder blau, Puppen oder Lego: Die „Vanity Fair“ berichtete, Meghan und Harry wollten ihr Kind „gender fluid“ und damit nicht auf ein bestimmtes Geschlecht festgelegt erziehen. Wahrheitsgehalt: Keiner. Sogar der Kensington-Palast reagierte und bezeichnete die Story als „komplett falsch“.

4. Meghan will eine Hausgeburt

Die „Daily Mail“ zitierte angebliche Freunde der werdenden Mutter und behauptete, Herzogin Meghan plane eine Hausgeburt. Die Queen brachte jedes ihrer vier Kinder im Palast zur Welt – warum sollte Meghan es ihr nicht gleich tun? Wahrheitsgehalt: Möglich ist alles. Die Sussex’ sind dieser Tage nach Windsor ins Frogmore Cottage umgezogen. Außerdem teilte der Kensington-Palast mit, das Paar wolle die Ankunft seines ersten Kindes nicht sofort verkünden, sondern den Familienzuwachs erst in aller Ruhe kennenlernen. Das geht natürlich besser, wenn „Baby Sussex“ nicht im hektischen London, sondern in der ländlichen Abgeschiedenheit von Frogmore Cottage zur Welt kommt.

5. Meghan will sich die Geburt mit Yoga und Chanting erleichtern

Schmerzmittel kommen Meghan angeblich nicht in die Tüte – Medien berichteten, die Herzogin plane eine vollkommen natürliche Geburt. Yoga und Chating, rhythmische Gesänge aus der fernöstlichen Entspannungspraktik, sollen der werdenden Mutter durch die Wehen helfen. Wahrheitsgehalt: Hoch! Meghan ist als ehemalige Schauspielerin voll drin im Yoga-Hype der Stars. Auf ihrem – schon vor der Hochzeit mit Harry eingestellten – Blog „The Tig“ postete Meghan häufiger über Yoga und Pilates. Und dass Atemtechniken durch die Wehen helfen, ist inzwischen ja wirklich jedem bekannt.

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6. Es wird ein Mädchen ...

Mancher Brite würde seinen letzten Penny darauf verwetten: Meghan und Harry bekommen ein Mädchen. Der Wettanbieter „William Hill“ nimmt seit einigen Tagen keine Wetten mehr auf das Geschlecht des Babys an, nachdem eine „Lawine“ von Wettern darauf gesetzt haben, dass es ein Mädchen wird. Wahrheitsgehalt: Klassische Fifty-fifty-Chance. Angeblich soll es bei Meghans „Baby Shower“ in New York Kekse mit rosafarbener Glasur gegeben haben. Auch Serena Williams, ihres Zeichens Meghans Busenfreundin, soll sich verquatscht haben. Deshalb rechnen viele so fest mit einem Mädchen. Eine Bestätigung gibt es natürlich nicht.

7. ... und heißt Diana

Auch darauf legen sich die wettfreudigen Engländer fest: Die kleine Prinzessin wird Diana heißen, nach Harrys 1997 so tragisch verstorbener Mutter. Wahrheitsgehalt: Eher unwahrscheinlich – und das aus zwei Gründen: 1. Der Name ist vergeben: Harrys Nichte Charlotte heißt Diana – wenn auch nur mit drittem Namen. 2. Die große Bürde: Wollen Meghan und Harry ihrer Tochter wirklich mit Rufnamen nach der berühmtesten Hochadeligen der Welt taufen, die von Paparazzi in einem Pariser Tunnel in einen dramatischen Unfalltod gejagt wurde? Ein solcher Name kann auch eine große Last bedeuten.

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