Ab dem 22. November ist das Winterdorf am Herrenberger Naturfreundehaus wieder eröffnet. Es warten einige neue Angebote auf die Besucher.
Es weihnachtet sehr: Am Samstag, 22. November, eröffnet das Winterdorf im Naturfreundehaus in Herrenberg. Ganze sechs Wochen – bis Dienstag, 6. Januar, hat das winterliche Ausflugsziel geöffnet. Am Samstag, 29. November, steht dort ein ganz besonderes Event an.
Als Andreas Feil, Nico Meinhardt und Jens Hornikel vor drei Jahren gemeinsam das Winterdorf eröffneten, waren sie zunächst unsicher, ob die Leute – trotz der zahlreichen Weihnachtsmärkte in der Umgebung – das Winterdorf am Herrenberger Naturfreundehaus anfahren würden. Am ersten Wochenende war jedoch bereits klar, dass die weihnachtliche Kulisse in der Nähe des Schönbuchturms ein Publikumsmagnet ist. Mittlerweile haben sie die Fläche vergrößert, einen Saal im Innenbereich des Naturfreundehauses haben die drei Organisatoren in einen urigen Stadl verwandelt. „Jetzt passen bestimmt um die 700 Leute auf den Platz“, erzählt Jens Hornikel, der Geschäftsführer des Waldseilgartens.
Montags findet immer ein Tanztee statt
Neben mehr Platz gibt es im Winterdorf dieses Jahr ein paar neue Angebote: Immer montags findet dieses Jahr ein Tanztee statt. Ob Walzer oder Foxtrott – von 14 bis 18 Uhr können Tanzbegeisterte übers Parkett fegen. An vier Terminen (28.11.; 5.12.; 19.12.; 5.1.;) gibt es außerdem die Möglichkeit, länger zu feiern: Ab 21 Uhr geht es an diesen Tagen im „Winter-Stadl“ im Innenbereich weiter. Auch für die Rückreise haben die Winterdorf-Organisatoren ein zusätzliches Angebot: Ein Shuttlebus fährt von Donnerstag bis Sonntag jeweils um 20.30 Uhr, 21 Uhr und 21.30 Uhr mit Endhaltestelle am ZOB Herrenberg.
Die sechs Wochen sind vollgepackt mit Live-Auftritten und Events, die bereits seit August in Planung sind. Auf einer festen Bühne werden zahlreiche Live-Bands auftreten, aber auch viele andere Events wie beispielsweise ein Zauberclownprogramm oder eine Kinder-Plätzchen-Stube sind geplant.
Am Samstag, 29. November, steht um 17.45 Uhr in der abendlichen Dunkelheit ein ganz besonderer Moment an: Das feierliche Anschalten des Baumes – ganz wie in amerikanischen Weihnachtsfilmen. Und es ist nicht nur irgendein Baum im Winterdorf: 33 Meter hoch ragt der Mammutbaum über dem Winterdorf auf. „Es ist der größte geschmückte Baum in Süddeutschland“, sagt Jens Hornikel. Ein unschlagbares Fotomotiv. Und wie es sich gehört, wird die Weihnachtssaison am 6. Januar um 17.45 Uhr dann auch feierlich verabschiedet mit dem Abschalten des Baumes.
Der Eintritt zum Winterdorf ist kostenlos. Es gibt eine große Vielfalt an Essens- und Trinkangeboten – allerdings ist lediglich Barzahlung möglich. Montags bis freitags ist ein Besuch im Winterdorf ab 16 Uhr möglich, samstags ab 14 Uhr und sonn- und feiertags ab 11 Uhr.