Wasser, Wasserhahn, Leitungswasser Foto: Pixabay

Am Sonntag, 22. März, dem Weltwassertag, lädt Gästeführer Mario Haas zusammen mit der Stadt Herrenberg und den Stadtwerken zu einer rund dreistündigen Mühlentour entlang der Ammer ein. Treffpunkt ist um 11 Uhr vor dem Bahnhof Herrenberg.

Die besondere Naturführung führt entlang der Ammer und rückt die historischen Mühlen im Herrenberger Gebiet in den Fokus. Mario Haas erzählt spannende Geschichten über bestehende und längst verschwundene Mühlen und zeigt, wie prägend die Wasserkraft für die Entwicklung der Region war.

 

Auf der Gemarkung Herrenberg waren ursprünglich sieben Mühlen urkundlich erwähnt. Während früher schon von Weitem das Klappern der Mühlräder zu hören war, wird heute an zwei dieser Mühlen über Turbinen Strom erzeugt. Mehl gemahlen wird nur noch in der Gültsteiner Mühle.

Die Teilnehmenden erfahren zudem Wissenswertes über die Ammer, ihre Zuläufe und die Ammerquelle. Die Wanderung verbindet Naturerlebnis mit regionaler Geschichte und macht deutlich, welche Rolle Wasser als Lebens- und Energieressource bis heute spielt. Einblick in die Trinkwasserversorgung passend zum Weltwassertag findet die Naturführung ihr Ende am Wasserwerk Ammermühle Herrenberg, das an diesem Tag im Rahmen der Führung zur Besichtigung geöffnet ist. Dort gewähren die Stadtwerke Herrenberg einen seltenen Blick auf die hiesige Wasseraufbereitungsanlage. Dank dieser können die Stadtwerke einen beachtlichen Teil des für Herrenberg benötigten Trinkwassers aus lokalen Quellen gewinnen.

Die Besichtigung macht anschaulich, wie aufwendig und sorgfältig Trinkwasser aufbereitet wird – vom Rohwasser bis zum Wasserhahn. Damit erhält der Weltwassertag eine konkrete, lokale Perspektive.

Die Führung startet um 11 Uhr vor dem Bahnhof Herrenberg und dauert etwa drei Stunden. Die Teilnahme ist kostenlos. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an: m.haas@lrabb.de

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