Carillonglocke mit der von Dekan i.R. gestalteten Glockenzier Foto: Brüstle/Verein zur Erhaltung der Stiftskirche

Mit Dr. Klaus Hammer aus Stuttgart

Zum Glockenkonzert am Samstag, 11. April 2026, mit dem Stuttgarter Glockensachverständigen Dr. Klaus Hammer lädt der Verein zur Erhaltung der Stiftskirche Herrenberg herzlich ein.

 

Das Thema des Glockenkonzerts steht im Zeichen der österlichen Freudenzeit zwischen Ostern und Pfingsten und lautet:

Carillon, Zimbelglocken und Hauptgeläute des Glockenmuseums Stiftskirche Herrenberg zur österlichen Freudenzeit.

Bei jedem Programmpunkt gibt zunächst ein Musikstück auf dem Carillon (Glockenspiel) die Tonart und den Klangcharakter der nachfolgenden Geläute vor. Auch wird die Systematik der Herrenberger Läuteordnung am Beispiel der österlichen Freudenzeit erklärt, indem deren Geläutemotive mit fünf, sechs und sieben Glocken erklingen.

Kurz vor 18 Uhr endet das offizielle Programm mit dem Läuten der 800-jährigen Armsünderglocke, die damit das Ende des Sabbats verkündet. Nach dem Uhrenschlag und der Carillonmelodie „Herr bleibe bei uns, denn es will Abend werden“ erklingt dann das Großplenum mit insgesamt 20 Glocken, bestehend aus den Zimbelglocken und dem Hauptgeläut. Das tragende Fundament bildet die Gloriosa, die Festtagsglocke der Stiftskirche mit ihrem tiefen b°.

Da das Glockenmuseum im Turm derzeit aus Gründen des Brandschutzes für die Öffentlichkeit geschlossen ist, finden die Erläuterungen des Konzertleiters und das Konzert ab 17 Uhr im Kirchgarten der Stiftskirche statt. Witterungsangepasste Kleidung wird empfohlen.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, doch wird für die anstehenden Brandschutzertüchtigungen zur Wiedereröffnung des Museums herzlich um eine Spende gebeten.

Bei uns daheim

Die hier veröffentlichten Artikel wurden von Vereinen und Gemeinden, Schulen und Kindergärten, Kirchengemeinden und Initiativen verfasst. Die Artikel wurden von unserer Redaktion geprüft und freigegeben. Für die Richtigkeit aller Angaben übernehmen wir keine Gewähr.