v.l.n.r.: Reinhold Sczuka (stellvertretender Landesvorsitzender SDW BW), Frieder Wickel (Amtsleiter untere Forstbehörde Böblingen), Staatssekretärin für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg Sabine Kurtz MdL, Hermann Eberhardt (Landesvorsitzender der SDW BW), Martin Buch (Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Baden-Württemberg) und Nico Reith (Oberbürgermeister Herrenberg) pflanzen gemeinsam einige Bäume im Herrenberger Wald. Foto: © Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

20.000 gepflanzte Bäume in 2025 in Baden-Württemberg

Am 6. November 2025 feierten die Stiftung Umwelt und Natur der Sparda-Bank und der Landesverband Baden-Württemberg der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (SDW BW) ihre Zusammenarbeit für den klimaresistenten Waldumbau im Jahr 2025 – mit einer symbolischen Baumpflanzung im Stadtwald Herrenberg. Insgesamt wurden 2025 mit Unterstützung der Stiftung 20.000 Bäume an zwölf Standorten in Baden-Württemberg gepflanzt, davon 3.000 im Forstrevier Herrenberg.

 

Auf der Pflanzfläche setzen die Grundschulkinder der Pfalzgraf-Rudolf-Grundschule unter Anleitung des Forstwirtschaftsmeisters und seiner Auszubildenden fleißig kleine Roteichen und Winterlinden in die Erde. „An sechs Waldorten wurden insgesamt über 3.000 Bäume gepflanzt. Dabei haben wir besonderen Wert auf einen bunten Strauß an Arten gelegt: Traubeneichen, Douglasien, Winterlinden und Hainbuchen, aber auch seltene Arten wie Walnuss, Baumhasel, Schwarznuss und Flatterulme wurden in Kleinbeständen eingebracht“, erklärt Stefanie Knorpp, Forstrevierleiterin in Herrenberg.

„Die große Aufgabe des Waldumbaus gelingt uns nur mit solch aktiver Pflege des Bestandes,“ betont die Staatssekretärin für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, Sabine Kurtz MdL in ihrem Grußwort. „Diese Bäume werden einen Wald bilden, der mit dem zukünftigen Klima besser zurechtkommt,“ schließt Sabine Kurtz MdL ab.

Auch Martin Buch, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Baden-Württemberg, freut sich in seiner Rede über die fruchtbare Zusammenarbeit für den Wald: „Unser Ziel ist es, vor Ort für die Menschen da zu sein, nicht nur bei finanziellen Fragen, sondern auch als Partner für soziale, kulturelle und ökologische Belange. Wir alle tragen die Verantwortung dafür, wie unsere Gesellschaft morgen aussehen wird.“

„Jeder gepflanzte Baum ist ein Erfolg für uns. Wenn wir dabei auch noch junge Menschen für den Wald begeistern können, ist das ganz in unserem Sinne,“ sagt Hermann Eberhardt, Landesvorsitzender der SDW BW. "Die Kinder werden die Bäume, die sie heute gepflanzt haben, wachsen sehen und sich an ihren Beitrag für eine nachhaltige Zukunft erinnern.“

„Die Stadt Herrenberg besitzt rund 2.000 ha Wald und ist damit die größte kommunale Waldbesitzerin im Landkreis Böblingen und drittgrößte im Regierungsbezirk Stuttgart,“ erklärt Nico Reith, Oberbürgermeister von Herrenberg: „Wir pflanzen heute Bäume und schlagen Wurzeln für die Zukunft – für ein gesundes Klima, für unsere Stadt und für die kommenden Generationen. Vielen Dank an die Stiftung Umwelt und Natur der Sparda-Bank und die SDW BW für die großartige Unterstützung.“

Ihre Zusammenarbeit für den Wald in Baden-Württemberg stellen die offiziellen Gäste auch ganz tatkräftig unter Beweis. Mit Spaten und Setzling schließen sie sich den Kindern an: Gemeinsam pflanzen Staatssekretärin Sabine Kurtz MdL, Martin Buch, Hermann Eberhardt, Reinhold Sczuka (stellvertretender Landesvorsitzender SDW BW) und Nico Reith zum feierlichen Abschluss der Pflanzungen 2025 einige junge Bäume im Herrenberger Wald.

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