Helikopterunglück in Argentinien Sylvain Wiltord hat "keine Worte"

Von SIR/dpa 

Sylvain Wiltord zeigt seine Bestürzung in einer emotionalen Botschaft auf Twitter. Foto: https://twitter.com/sylwiltord
Sylvain Wiltord zeigt seine Bestürzung in einer emotionalen Botschaft auf Twitter. Foto: https://twitter.com/sylwiltord

Der frühere französische Nationalspieler Sylvain Wiltord war bei der französischen Survival-Realityshow "Dropped" vorzeitig ausgeschieden - das rettete ihm wohl das Leben. Ein Tweet zeigt seine Bestürzung.

Paris - Der frühere französische Nationalspieler Sylvain Wiltord hat geschockt auf das schwere Hubschrauberunglück reagiert, bei dem in Argentinien zehn Menschen ums Leben gekommen sind. Acht der Toten waren Kandidaten der Survival-Realityshow "Dropped" des französischen Senders TF1, an der auch der Europameister von 2000 teilgenommen hatte. Wiltord war allerdings schon früher ausgeschieden und zurück in Paris - es rettete ihm wohl das Leben.

"Ich trauere um meine Freunde, ich zittere, ich bin geschockt, ist habe keine Worte, ich möchte nichts sagen #Traurigkeit #Weinen #IchbininParis", schrieb der ehemalige Fußballstar auf seinem Twitter-Account.

Bei der Kollision von zwei Hubschraubern in der Luft im Norden Argentiniens starben am Montag acht Franzosen und die beiden argentinischen Piloten. Unter den Opfern waren laut Angaben der argentinischen Regierung die französische Schwimmerin Camille Muffat, der ehemalige Boxer Alexis Vastine und die Seglerin Florence Arthaud.

Ganz Frankreich steht unter Schock: Auch Präsident François Hollande reagierte erschüttert. Der plötzliche Tod sei ungeheuer traurig, hieß es in einer vom Élysée-Palast am Dienstag herausgegebenen Erklärung Hollandes. Der Staatschef sicherte den Angehörigen der Opfer seine Unterstützung zu. Premierminister Manuel Valls schrieb auf Twitter; „Ganz Frankreich trauert heute Morgen“. Valls sprach von immensem Schmerz nach der Tragödie.

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