Der Neubau der Göppinger Klinik am Eichert kostet viel Geld. Kritiker hatten von Anfang an befürchtet, dass deshalb die Geislinger Helfenstein-Klinik darunter leiden würde. Genau dieser Fall könnte jetzt eintreten – wenn der Kreistag zustimmt Foto: Giacinto Carlucci

Im Kreistag gibt es wohl keine Mehrheit für die Pläne des Landkreises und der Alb-Fils-Kliniken, aus der Helfenstein-Klinik einen Gesundheitscampus zu machen.

Geislingen - Wenn in der kommenden Woche der Kreistag zu einer Sondersitzung zusammentritt, geht es um nichts weniger als die Zukunft der Geislinger Helfenstein-Klinik: Der Landrat Edgar Wolff und die kreiseigenen Alb-Fils-Kliniken haben nach zwei Gutachten ein Zukunftskonzept erarbeitet, in dem die Helfenstein-Klinik zu einem Gesundheitscampus herabgestuft wird. Am Freitag waren erstmals alle Kreisräte nichtöffentlich informiert worden, sie kamen in ihrer Funktion als Klinikbeiräte zusammen. Am Dienstag haben fast alle Fraktionen ihre vorläufige Meinungsbildung abgeschlossen – wenn es keine weiteren Abweichler gibt, wäre das neue Konzept somit gescheitert.

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