Wirbelwind Helene Fischer Superstar trotz den Elementen. Foto: Oliver Willikonsky - Lichtgut

Familienprogramm – das klingt dröge. Ist es aber nicht, wenn die Entertainerin Helene Fischer auf die Bühne geht. Mit ihrer fulminanten Zwei-Stunden-Show in der Mercedes-Benz Arena hat sie Jung und Alt begeistert.

Stuttgart - Das Lagerfeuer in deutschen Wohnzimmern, vor dem sich einst die ganze Familie beim Fernsehabend versammelt hat, mag erloschen sein. Aber hier in der Mercedes-Benz- Arena züngelt es munter weiter. Wobei züngeln die Untertreibung des Jahrhunderts ist. Die fulminante Zwei-Stunden-Show der Entertainerin Helene Fischer ist hochexplosiv: 60 Flammendüsen verwandeln die Bühne in einen Hexenkessel. 500 Kilogramm Pyrotechnik werden in die Luft geblasen. Der Strombedarf entspricht dem einer Kleinstadt. Und wofür das alles? Für eine der letzten großen Familien-Unterhaltungsshows.

HN, KA, UL – alle sind sie gekommen.

Großeltern sind mit ihren Enkeln angereist, die Eltern, so sie mitdurften, auch. Ein Spaziergang über den Wasenparkplatz zeigt, dass sich Helene Fischers Einzugsgebiet weit über die Grenzen der Stadt hinaus erstreckt: HN, FR, KA, UL – alle sind sie ­gekommen. Bis auf wenige Karten waren die 45 000 Tickets schnell verkauft.

Selbst Regen kann dem Feuer nichts anhaben.

Als gegen neun heftiger Regen einsetzt, ziehen sich die Leute im Innenraum der VfB-Spielstätte Jacken über – und tanzen weiter. Helene Superstar erhebt den nassen Gruß vom Himmel spontan zum Programm. Was kann das bisschen Wasser schon diesem wild lodernden Lagerfeuer anhaben?

Am ­Ende sind alle glücklich. Denn es ging wie immer, wenn die Fischer singend über die Bühne fliegt, tadellos durch die Nacht.

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