Cro hat beim Stuttgarter Heimspiel vor dem Mercedes-Museum für ohrenbetäubenden Jubel gesorgt. Foto: Lichtgut/Christoph Schmidt

Ohne Panda-Öhrchen, quasi nackt, hat sich Cro mit knapper Sommermaske beim ausverkauften Heimspiel vorm Mercedes-Museum präsentiert. Seine Fans wissen jetzt: Der Rapper ist blond. Backstage im Vip-Bereich trug er gar keine Maske.

Stuttgart - 27 Grad war’s am Freitag noch zur späten Stunde, als sich zur Abenddämmerung der Himmel über dem Mercedes-Benz-Museum in Pink färbte. In so einer warmen, ja urlaubsschönen Sommernacht verstehen seine 6000 Fans, dass selbst ein Pandabär mal sein Fell ablegen will, um sich nicht in den Kollaps hinein zu schwitzen.

Cro trug am zweiten Abend des Mercedes-Konzertsommers deshalb eine leichte Sommermaske. Nach oben war die Maske offen, weshalb seine kurz rasierten Haare zum Vorschein kamen. Die Fans diskutierten: Sind die Haare nun blond oder grau? Sie sind blond! Backstage im Vip-Bereich, der sich im Untergeschoss des Museums befindet, war’s deutlich zu sehen. Da lief der 29-Jährige ohne Gesichtsschutz herum, sichtlich erfreut, dass so viele seiner Stuttgarter Freunde gekommen waren.

Wenige hundert Meter weiter gab sich Panik-Udo die Ehre

Gleich zu Beginn schoss der Rapper seine größten Hits ab. Der Jubel war ohrenbetäubend. Auf sein Stuttgart kann sich Cro verlassen. Textsicher sangen die 6000 Fans – mehr durften nicht aufs Gelände – jedes Wort mit, viele hüpften sich zeitweise in Ekstase und kamen kaum mit dem Selfieschießen nach. Wenn das Bob Dylan, der keine Handyfotos duldet, gesehen hätte! Reihenweise hielten alle ihre Smartphones in die Höhe (siehe unsere Bildergalerie).

Wenige hundert Meter weiter gab sich derweil Udo Lindenberg in der Schleyerhalle die Ehre. Als vor Konzertbeginn die Fanmassen auf der Mercedesstraße strömten, konnte man schon ahnen, wer wohin will. Altfreaks in Lederkluft zog’s zum Panik-Udo, Mädels mit Hotpants und schicken Sneakers zu Cro.

Beide Stars haben ihr Markenzeichen. Der eine – er könnte der coole Opa des Jüngeren sein – trägt Hut, der andere Maske, diesmal eine ganz neue, die Gesprächsthema des Abends war. „Sieht aus wie der Latex-Gesichtsschutz nach einer Nasen-OP“, scherzte ein Fan. Panda-Outfit mit Fell und Öhrchen war dennoch zu sehen: Einige Kinder trugen Cro-Maske.

Cro freute sich: Auch seine Mutter war gekommen

Im Vip-Bereich des Museums schauten etliche Promis vorbei: Bei Andreas Bourani am Donnerstagabend war etwa der Fußballspieler Sami Khedira da, beim Rapper am Freitagabend ein noch größerer Vip des Headliners: Cros Mutter.

Der Konzertsommer vor dem Mercedes-Museum wird am Samstag mit Max Herre fortgesetzt. Es gibt noch Karten.

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