Sechsfach-Torschützin Luana Klopfer zeigte eine starke Partie. Foto: Archiv (Andreas Essig)

Der Handball-Verbandsligist siegt im Heimspiel in Oberstenfeld gegen die HSG Heilbronn – und beendet die Runde auf Rang sechs.

Mit einem hart erkämpften 26:24 (12:14)-Erfolg gegen den feststehenden Absteiger HSG Heilbronn haben die Verbandsliga-Frauen der Habo SG ihre Saison am Samstagabend vor heimischem Publikum in Oberstenfeld erfolgreich beendet.

 

Der Start in die Partie verlief allerdings alles andere als optimal. Ähnlich wie zuletzt im Auswärtsspiel gegen den HC Oppenweiler/Backnang fanden die Gastgeberinnen zunächst kaum ins Spiel. Vor allem in der Abwehr offenbarten die Gastgeberinnen große Lücken – und das dann bis weit in die zweite Halbzeit hinein. Auch im Angriff wurden erneut zu viele Chancen ungenutzt gelassen. So lag das Team von Trainerin Janine Zieker nach fünf Minuten mit 1:3 zurück, nach einer Viertelstunde stand es 6:8. Mit einem 12:14-Rückstand ging es in die Pause.

In der zweiten Spielhälfte kämpften sich die Bottwartälerinnen langsam zurück ins Spiel. In der 42. Minute fiel der Ausgleich zum 18:18. Die erste eigene Führung gelang jedoch erst fünf Minuten vor Schluss (55.). „Wir hätten schon viel früher in Führung gehen können, wenn wir unsere freien Würfe verwandelt hätten“, erklärte Trainerin Zieker nach der Partie.

Luana Klopfer zeigt starke Leistung

In der Schlussphase zeigte die Mannschaft großen Kampfgeist und sicherte sich schließlich den knappen, aber verdienten Sieg. Besonders hob die Trainerin Luana Klopfer hervor, die mit sechs Treffern beste Torschützin ihres Teams war: „Sie hat ein überragendes Spiel gemacht.“

Mit Blick auf die gesamte Saison zog Zieker ein gemischtes Fazit: Häufig habe das nötige Spielglück gefehlt, aber auch die Cleverness in entscheidenden Situationen. „Während in der Hinrunde noch enge Spiele gewonnen wurden, gingen diese in der Rückrunde oft verloren.“ Der sechste Tabellenplatz mit 19:25 Punkten spiegele die tatsächliche Situation nur bedingt wider. „Wenn man die Tabelle anschaut, sieht es eigentlich souverän aus – war es aber nicht“, so Zieker. Der Kampf gegen den Abstieg war bekanntermaßen ein großes Thema.

Am letzten Spieltag setzte die Trainerin daher auf Sicherheit: „Ich hätte gerne einigen Spielerinnen noch mehr Spielanteile gegeben, aber ich wollte den Sieg unbedingt holen. Das tat mir dann auch für die Spielerinnen leid.“ So verabschieden sich die Habo-Frauen aber mit einem positiven Gefühl in die rund sechswöchige Sommerpause.