Ein 77-Jähriger hat sich in der JVA Heimsheim mit Schnürsenkeln erdrosselt. Foto: dpa

Ein 77-jähriger Insasse der Justizvollzugsanstalt Heimsheim, der wegen schwerer räuberischer Erpressung in Untersuchungshaft genommen wurde, hat sich im Bett das Leben genommen. Er hat sich mit Schnürsenkeln erdrosselt.

Heimsheim – Ein 77-jähriger Bewohner der Justizvollzugsanstalt Heimsheim, der wegen schwerer räuberischer Erpressung in Untersuchungshaft genommen wurde, hat sich im Bett das Leben genommen. Die Mitarbeiter fanden ihn in seinem Haftraum liegend, er hatte sich Schnürsenkel um den Hals geschlungen und diese an der Leiter des Doppelstockbettes befestigt. Der Gefangene war auf der Fahrt in eine andere Anstalt zur Übernachtung im Gefängnis Heimsheim. „Vom Arzt der Einrichtung, in der der 77-Jährige zuvor untergebracht war, ist noch vor wenigen Tagen notiert worden, dass keine Anzeichen für eine Suizidgefährdung gegeben sind“, erklärt ein Sprecher des Gefängnisses.

Es hätten auch keine Bedenken gegen eine Einzelunterbringung bestanden. Der Mann sei wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft gekommen. Der 77-Jährige war vorbestraft und hätte wohl mit einer empfindlichen Haftstrafe rechnen müssen.

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