Heimkehr von Mario Gomez Die Retro-Traumelf des VfB nimmt Formen an

Von Gerhard Pfisterer 

Es gibt noch zahlreiche weitere Spieler nach Mario Gomez, die die Fans des VfB Stuttgart lieber heute als morgen heimholen würden. Die Traumelf mit Rückkehrern mit VfB-Wurzeln kann sich sehen lassen – und es gibt auch den passenden Trainer dafür.

Stuttgart - Für das DFB-Stadionmagazin zum Länderspiel in Stuttgart gegen Norwegen (6:0) hat der Deutsche Fußball-Bund Anfang September ein Sensationsbild aus dem Archiv gezaubert. Auf Seite 16 zu sehen sind – von links nach rechts – Sami Khedira, Serdar Tasci, Mario Gomez, Andreas Beck und Christian Gentner in jungen Jahren. Die Eigengewächse des Bundesligisten VfB Stuttgart tragen Turnschuhe, Jeans mit etwas Schlag und Frisuren, die erkennen lassen, dass das Foto schon etwas zurückliegt.

Ganz aktuell ist das Bild aber jetzt, da Mario Gomez am Freitag zum VfB Stuttgart zurückgekehrt ist. Denn man könnte fast meinen, das Foto spiegelt den Stuttgarter Transferplan wider – selbst die Reihenfolge, wie die Spieler postiert sind, passt ja. Der ganz rechts stehende Christian Gentner kam 2010 nach drei Jahren beim VfL Wolfsburg heim zum VfB. Andreas Beck folgte Ende August dieses Jahres nach sieben Spielzeiten bei der TSG Hoffenheim und zwei bei Besiktas Istanbul. Und nun also auch noch Mario Gomez, für den sich nach achteinhalb Jahren bei Bayern München, AC Florenz, Besiktas Istanbul und dem VfL Wolfsburg der Kreis schließt. Fehlen nur noch Serdar Tasci und Sami Khedira, um das Quintett wieder zu komplettieren. Tasci wechselte 2013 zu Spartak Moskau, wo er seitdem mit Ausnahme der Leihe zum FC Bayern München in der Rückrunde der Saison 2015/16 spielt; sein Vertrag läuft im Sommer aus. Sami Khedira, der 2010 zu Real Madrid ging, ist seit 2015 bei Juventus Turin und hat noch einen Kontrakt bis 2019.

Es gibt noch zahlreiche weitere Spieler, die die VfB-Fans lieber heute als morgen heimholen würden. Die Wunschelf von (potenziellen) Rückkehrern mit Stuttgarter Wurzeln im 3-4-1-2-System kann sich sehen lassen:

Tor:

Bernd Leno (25 Jahre/Verein: Bayer Leverkusen/VfB-Zeit: 2003-2011).

Ersatz: Sven Ulreich (29/FC Bayern München/1998-2015), Loris Karius (24/FC Liverpool/2005-2009).

Innenverteidigung:

Holger Badstuber (28/VfB Stuttgart), Antonio Rüdiger (24/FC Chelsea/2011-2015), Serdar Tasci (30/Spartak Moskau/1999-2013).

Ersatz: Ermin Bicakcic (27/TSG Hoffenheim/2005-2012).

Außenverteidigung:

Joshua Kimmich (22/FC Bayern München/2007-2013), Sead Kolasinac (24/FC Arsenal/2010-2011).

Ersatz: Andreas Beck (30/VfB Stuttgart), Jeremy Toljan (23/Borussia Dortmund/2009-2011).

Defensives Mittelfeld:

Christian Gentner (32/VfB Stuttgart), Sami Khedira (30/Juventus Turin/1995-2010).

Ersatz: Sebastian Rudy (27/FC Bayern München/2003-2010), Rani Khedira (23/FC Augsburg/2005-2012), Thilo Kehrer (21/FC Schalke 04/2009-2012).

Offensives Mittelfeld:

Serge Gnabry (22/TSG Hoffenheim, Leihgabe des FC Bayern München/2005-2011).

Ersatz: Daniel Didavi (27/VfL Wolfsburg/1997 bis 2002, 2003-2011, 2012-2016).

Sturm:

Mario Gomez (32/VfB Stuttgart), Timo Werner (21/RB Leipzig/2002-2016).

Ersatz: Julian Schieber (28/Hertha BSC/2006-2010, 2011-2012), Adam Szalai (30/TSG Hoffenheim/2004-2007)

Als Trainer für diese Traumelf kommt natürlich nur einer in Frage: Der weltmeisterliche Bundestrainer Joachim Löw (VfB-Coach von 1996 bis 1998), unterstützt von seinem aktuellen Assistenten Thomas Schneider (VfB-Coach in der Saison 2013/14).

Der Anfang ist ja gemacht mit Christian Gentner, Andreas Beck und Mario Gomez . . .

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