Die stilisierte gelbe Muschel auf blauem Grund weist den Pilgerweg, hier an der Liebfrauenkirche in Bad Cannstatt. Foto:  

Der Jacobsweg von Bad Cannstatt führt nun auch über die Neckarvorstadt nach Denkendorf. In Cannstatt gibt es seit Juli 2023 einen Pilgerweg.

Auch von Cannstatt aus können Pilger sich auf den Jakobsweg begeben. Doch dieser führt nicht nur an katholischen Kirchen entlang, sondern auch an evangelischen Gotteshäusern. Es ist ein ökumenischer Pilgerweg, den bei der Einweihung im vorigen Jahr auch der evangelische Dekan Eckart Schultz-Berg unterstützt hat.

Wie Pfarrer Andreas Krause von der katholischen Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Neckar erklärt, wurde der Jakobsweg nun mit gelben Muschelzeichen gekennzeichnet und erweitert. Er beginnt in Cannstatt in der Neckarvorstadt bei der St. Martins-Kirche an der Brückenstraße und führt zur evangelischen Stadtkirche am Marktplatz. Weiter geht es zur evangelischen Lutherkirche. Die nächsten Stationen sind der Uff-Kirchhof und die Liebfrauenkirche. Von dort führt der Pilgerweg über die Lerchenheide nach Fellbach sowie zum Kappelberg und Württemberg über Siebenlinden und die Neckarhalde zur Frauenkirche in Esslingen. Dort geht es weiter zur katholischen Paulskirche und zur evangelischen Stadtkirche St. Dionys am Marktplatz. In den beiden Gotteshäusern können die Wanderer einen Pilgerstempel erhalten.

Das Kloster Denkendorf als Ziel

Auf dem Marktplatz ist der alte Jakobsweg weiter gekennzeichnet in Richtung Denkendorf zum Kloster. Einst hatte es ein heiliges Grab und war für Pilger, die nicht bis Jerusalem pilgern konnten, ein Ersatzpilgerziel. Das Wegkennzeichen des Jakobswegs ist eine stilisierte gelbe Jakobsmuschel auf blauem Grund. Deren Strahlen münden im sogenannten Muschelschloss. Das Muschelschloss zeigt die Wegrichtung an. Bei Pfarrer Krause gibt es die Wegbeschreibung mit Pilgermuschel und den Pilgerausweis.

Weitere Informationen unter: https://gesamtkirchengemeinde-stuttgart-neckar.drs.de/