Bei einer Durchsuchung nach der Verbindungsfeier in Heidelberg sei umfassendes Beweismaterial gefunden worden (Symbolfoto). Foto: picture alliance/dpa/Jens Büttner

Die Staatsanwaltschaft Heidelberg ermittelt gegen mehrere Mitglieder einer Heidelberger Burschenschaft. Sie sollen einen Mann geschlagen und antisemitisch beleidigt haben.

Heidelberg - Sie sollen einen 25-Jährigen mit Gürteln geschlagen, mit Münzen beworfen und antisemitisch beleidigt haben: Die Staatsanwaltschaft Heidelberg ermittelt gegen mehrere Mitglieder einer Heidelberger Burschenschaft. Der 25-Jährige hatte als Gast eine Verbindungsfeier der Normannia am 29. August dieses Jahres besucht, als der Angriff passiert sein soll.

Verdächtigt werden sieben Männer und eine Frau. Die Ermittlungen werden teilweise länderübergreifend geführt, unter anderem im Saarland und in Nordrhein-Westfahlen. An der Feier waren 27 Menschen beteiligt. Das Opfer erstattete noch an selben Tag Strafanzeige. Bei einer Durchsuchung sei umfassendes Beweismaterial gefunden worden.

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