Nachdem ein Lastwagen auf der Hauptstätter Straße in Stuttgart Schmierstoffe verloren hat, bleibt der Bereich ein Problem. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttg

Zähes Problem: Die verlorenen Schmierstoffe auf der Hauptstätter Straße bereiten Autofahrern und dem Tiefbauamt Kopfzerbrechen. Der Asphalt muss ausgetauscht werden. Die Verkehr fließt auch am Donnerstag mehr schlecht als recht.

Stuttgart - Nachdem ein Lastwagen am frühen Mittwochmorgen auf der Bundesstraße 14 mehrere hundert Liter Schmierstoffe verloren hat, bereitet das dem Stuttgarter Tiefbauamt auch am Donnerstag noch Kopfzerbrechen. Ein Gutachter sei hinzugezogen worden, der beurteilen soll, wie groß der Schaden am Belag der Hauptstätter Straße wirklich ist, sagte Ann-Katrin Gehrung aus der Pressestelle der Landeshauptstadt am Morgen auf Anfrage unserer Zeitung.

„Es wurde die Beispur geöffnet und so eine einspurige Umfahrung eingerichtet“, so Gehrung weiter. Auch von der Paulinenbrücke werde der Verkehr auf diese Umleitung geführt.

Wie lange die Hauptstätter Straße noch ein Nadelöhr bleiben muss, ist noch nicht klar. Das Tiefbauamt wartet das Ergebnis des Gutachtens ab. Sicher sei aber schon, so Gehrung, dass der Asphalt ausgetauscht werden müsse. Das Reinigungsmittel sei in den Fahrbahnbelag eingedrungen und habe diesen beschädigt. „Wir raten Autofahrern, den Bereich wenn möglich zu meiden.“ Daher ist auch am Donnerstagabend mit Verkehrsproblemen zu rechnen.

Streifenpolizisten bemerken das Leck

Der Zwischenfall mit weitreichenden Folgen ereignet sich am Mittwoch gegen 5.20 Uhr zwischen der Hauptstätter Straße und der Sophienstraße. Die zähen Schmierstoffe tropften aus einem kaputten Behälter, den der Laster geladen hatte, und verteilten sich auf der B 14. Glücklicher Zufall: Streifenpolizisten, die hinter dem Lkw fuhren, bemerkten das Leck und stoppten den Fahrer am Österreichischen Platz. Sonst hätte er seine Tropfspur noch weiter auf der Stuttgarter Hauptverkehrsader verteilt.

Der Schaden war auch so schon groß genug: Die Polizei musste den Bereich sperren, leitete den Verkehr am Schattenring um, auch der Heslacher Tunnel war stadteinwärts für mehrere Stunden nicht befahrbar. Fahrzeugkolonnen schoben sich im Schneckentempo auf der Strecke zwischen Universität und Birkenkopf gen Innenstadt.

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