Grünen-Landeschefin Thekla Walker Foto: dpa

CDU-Fraktionschef Hauk geht die Südwest-Grünen hart an. Die wehren sich jetzt mit einem offenen Brief an CDU-Landeschef Strobl. Der Begriff "Gesinnungsterrorismus" gehe zu weit.

CDU-Fraktionschef Hauk geht die Südwest-Grünen hart an. Die wehren sich jetzt mit einem offenen Brief an CDU-Landeschef Strobl. Der Begriff "Gesinnungsterrorismus" gehe zu weit.

Stuttgart - Die Grünen protestieren bei CDU-Landeschef Thomas Strobl gegen den Vorwurf des „Gesinnungsterrorismus“. Der von CDU-Fraktionschef Peter Hauk verwendete Begriff gegen die Grünen gehe eindeutig zu weit, schrieben die beiden Landesvorsitzenden Thekla Walker und Oliver Hildenbrand in einem am Dienstag in Stuttgart veröffentlichten Brief an Strobl. „Mit dieser verbalen Entgleisung verlässt der Fraktionsvorsitzende der CDU den Rahmen für einen fairen Wettbewerb unter demokratischen Parteien“, heißt es darin.

Strobl müsse auch mit Blick auf anstehende Wahlkämpfe darauf hinwirken, dass gewisse Formen des Stils und des Anstands eingehalten würden.

Hauk hatte den Grünen am Wochenende einen „Gesinnungsterrorismus“ vorgeworfen und damit kritisiert, die Grünen wollten alle Bereiche der Politik mit ihren Vorstellungen durchdringen. Viele Bürger trauten sich nicht mehr, ihre Meinung zu sagen, wenn diese nicht dem grünen Mainstream entspreche.

Walker und Hildenbrand entgegneten, auch in der Sache sei Hauks Vorwurf völlig unpassend. „Grün-Rot steht für ein tolerantes und weltoffenes Baden-Württemberg. Wir schreiben nicht vor - wir wollen ermöglichen“, schreiben sie in dem Brief.

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