Urteil im Prozess um einen Café-Besitzer aus der Region Ludwigshafen (Symbolbild) Foto: dpa

Weil er jahrelang verschwiegen hatte, mit seinem Café großen Gewinn erwirtschaftet zu haben, ist nun ein 50-Jähriger vom Amtsgericht Ludwigshafen verurteilt worden.

Karlsruhe - Ein Café-Besitzer aus der Region Ludwigshafen ist wegen Missbrauchs von Sozialleistungen zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Nach Angaben des Hauptzollamtes Karlsruhe vom Freitag hatte der 50-Jährige Hartz IV bezogen - gleichzeitig aber verschwiegen, dass er mit seinem Lokal zwischen Oktober 2010 und Dezember 2012 rund 100 000 Euro Gewinn erwirtschaftete.

Das in dieser Zeit zu Unrecht erhaltenen Arbeitslosengeld in Höhe von über 41 000 Euro muss er zurückzahlen. Das Urteil des Amtsgerichts Ludwigshafen sei rechtskräftig, hieß es weiter.

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