In den Niederlanden wird ein Schiedsrichter zum Stürmer (Symbolbild). Foto: dpa

Die 3. niederländischen Liga ist nicht unbedingt für große Momente bekannt. Nicht so bei der Partie Harkemase Boys gegen HSV Hoek. Dort sorgt nicht nur der Treffer durch Maurice Paarhuis, dem Schiedsrichter für Aufsehen, sondern auch die Art und Weise.

Amsterdam - Ein Tor in der dritten Liga des niederländischen Fußballs geht um die Welt. 3:2 in der 66. Minute - getroffen hat Maurice Paarhuis. Ein Stürmer? Nein. Der Schiedsrichter. Bei der Partie der Harkemase Boys gegen HSV Hoek in Friesland prallt der Ball vom Pfosten ab, trifft den Fuß des Referees - und landet im Tor. Paarhuis gibt den Treffer für Hoek, laut Regelwerk muss er ihn geben, denn der Unparteiische ist Luft auf dem Spielfeld. Besonders kurios: Die Regel gilt vom 1. Juni an nicht mehr - Paarhuis hätte das Duell dann mit einem neutralen Schiedsrichterball fortsetzen müssen.

Anschlusstor hatte zum Glück keine Folgen

Er müsste sich dann auch nicht mehr für seinen Fauxpas schämen. „Ich hätte im Boden versinken können“, gestand Paarhuis. Bizarr war auch, was dann ablief. Über die sozialen Medien wurden Videos von dem kuriosen Tor rasend schnell weltweit verbreitet. Paarhuis ertrug gelassen Hohn und Spott. Angebote von Clubs, um als Stürmer anzufangen, lehnte er aber ab. Zum Glück hatte das Anschlusstor keine großen Folgen: Die Harkemase Boys siegten noch deutlich mit 4:2.

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