Handy am Steuer ist selbst dann keine gute Idee, wenn man ein gesuchter Mörder ist. Foto: dpa

Ein weltweit gesuchter Mörder ist bayerischen Beamten ins Netz gegangen – weil er mit seinem Handy am Steuer durch das Allgäu gefahren ist. Er wurde am Samstag in Auslieferungshaft genommen.

Mindelheim - Ein weltweit gesuchter Mörder ist mit seinem Handy am Steuer durch das Allgäu gefahren und deshalb bayerischen Beamten ins Netz gegangen. Die Polizisten kontrollierten den 28-Jährigen in Mindelheim, weil der Fahrer nach Angaben vom Sonntag sein Mobiltelefon benutzt hatte.

Dabei stellte sich heraus, dass die Behörden im Kosovo gegen den Mann wegen Mordes einen internationalen Haftbefehl ausgestellt hatten. Der Autofahrer wurde am Samstag in Auslieferungshaft genommen. Er ist bereits zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

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