Die USA lenkt beim Handelsstreit mit China etwas ein. Foto: Chinatopix/AP/dpa

Die USA verschieben einen Teil der geplanten neuen Strafzölle auf chinesische Importe auf Mitte Dezember. Ursprünglich wollte US-Präsident Donald Trump Anfang September die Abgaben im Wert von 300 Milliarden Dollar in Kraft setzen.

Washington - Im Handelsstreit mit China geben die USA ein Stück weit nach. Das Büro des US-Handelsbeauftragten teilte am Dienstag mit, zehnprozentige Zölle auf bestimmte chinesische Güter wie Laptops und Mobiltelefone aufzuschieben. Sie sollten eigentlich ab nächstem Monat greifen. Bei weiteren Produktgruppen wie Computern, Spielekonsolen, Monitoren sowie einigen Bekleidungsstücken werde es eine Verschiebung bis Mitte Dezember geben.

An der Börse gab die Nachricht den Kursen Auftrieb. In New York verteuerten sich Apple-Aktien beispielsweise um mehr als vier Prozent. Der Dow-Jones-Index legte 1,5 Prozent zu, nachdem der Future vor Handelsbeginn noch im Minus gelegen hatte.

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