Nächsten Dienstag ist es soweit, dann geht Johannes Bitter in „Die Höhle der Löwen“. Foto: Baumann

Handball-Nationaltorwart Johannes Bitter vom TVB Stuttgart, nächste Woche in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ am Start, redet erstmals über sein Start-up drinkbetter und die Gründe für dessen Gründung.

Stuttgart - Fernsehauftritte und Interviews ist Johannes „Jogi“ Bitter vom Handball-Bundesligisten TVB Stuttgart gewöhnt, damit hat der Weltmeistertorwart von 2007 und Champions-League-Sieger von 2013 jede Menge Erfahrung. Im Zusammenhang mit seinem Auftritt in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ am nächsten Dienstag (20.15 Uhr/Vox) spricht er jedoch auch von „Nervosität“. Denn das ist nun einmal eine ganz andere, neue Bühne. Da ist er ja nicht Jogi, der Nationaltorwart und Schrecken aller Werfer. Sondern Johannes, der Unternehmensgründer ohne Vorschusslorbeeren, der mit seinem Start-up drinkbetter um das Geld von Investoren buhlt.

Der 37 Jahre alte Bitter, der mindestens noch eine weitere Saison Handball spielen wird und zu Olympia 2021 in Tokio möchte, sagt über die Gründe zur Gründung der Firma: „Ich habe mir viele Gedanken über die Zeit nach meiner Karriere gemacht. Mein Wunsch war, in die Selbstständigkeit zu gehen und nicht ins nächste Angestelltenverhältnis. Außerdem wollte ich etwas wirklich Sinnvolles tun, das auch mit meinen Erfahrungen und Visionen in meinem Sportlerleben zu tun hat.“ Er tat sich dazu mit dem Marken- und Trendexperten Christian Monzel (59) zusammen, einem Bekannten aus gemeinsamen Sportlerzeiten in Hamburg. Zusammen gründeten der Handballstar und der Hockeymann (fünfmal Deutscher Meister als Spieler und Coach) 2016 drinkbetter.

Das Start-up stellt Nahrungsergänzungsmittel her. Jetzt hat das erste Produkt, das Bitter und Monzel mit einem Wissenschaftsteam aus Berlin entwickelt haben und das in „Die Höhle der Löwen“ präsentiert wird, Marktreife erlangt. Es handelt sich um einen sogenannten Functional Drink, der Vitamine sowie sekundäre Pflanzenstoffe enthält. Dank einer innovativen Technologie sollen gerade die schwer wasserlöslichen sekundären Pflanzenstoffe (beispielsweise Ginseng oder Kurkuma) besonders gut vom Körper aufgenommen werden können. „Wir haben intensiv getüftelt, haben viele Tests und Anwendungsbeobachtungen gemacht und sind jetzt stolz, unser Produkt vorstellen zu dürfen“, sagt Bitter. „Wir haben sehr viel Know-how, Zeit, Geld und all unser Herzblut in unser erstes Produkt gesteckt. Darüber hinaus haben wir sicher noch einige weitere gute Argumente, um einen Löwen zu überzeugen.“

Ob es reicht, um einen Investoren von „Die Höhle der Löwen“ für sich zu gewinnen, ist dann nächsten Dienstagabend um 20.15 Uhr auf Vox zu sehen.

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