Mit acht Toren erfolgreichster Schmidener Werfer bei der Niederlage in Albstadt: Paul Feirabend Foto: Maximilian Hamm

Die Handballer des TSV Schmiden verlieren in der Württemberg-Liga bei der HSG Albstadt mit 32:38.

Die Handballer des TSV Schmiden waren mit dem Ziel nach Albstadt-Ebingen gefahren, den Tabellenführer der Württemberg-Liga etwas zu ärgern und das Spiel am Samstagabend so lange wie möglich offen zu gestalten. Dies ist den Männern um den achtfachen Torschützen Paul Feirabend zwar zeitweise gelungen, aber eben nicht über die gesamte Spielzeit. Am Ende stand eine 32:38-Niederlage (15:22) gegen die HSG Albstadt und die Tatsache, dass der TSV immerhin die zweite Hälfte gewonnen hat.

 

Der Schmidener Trainer Benjamin Koch hat in der ersten Hälfte im Spiel nach vorn zu viele technische Fehler und eine zu schlechte Chancenverwertung ausgemacht, um den Spitzenreiter ernsthaft ärgern zu können. Was gegen eine Durchschnittsmannschaft eventuell ohne Folgen geblieben wäre, verzeiht ein Top-Team der Liga eben kaum. „Die Gastgeber haben unsere Fehler extrem gut ausgenutzt“, sagte der 39-Jährige.

Zur Pause ist der TSV bereits mit sieben Toren hinten

Dabei war es zu Beginn recht gut für die Gäste gelaufen: Nach dem zweiten Treffer von Jan Hellmann, der auf der rechten Außenposition laut Benjamin Koch einen soliden Job gemacht hat und dabei fünf Treffer erzielte, führten die Schmidener nach acht Minuten mit 6:4. Aus einem ausgeglichenen 9:9 wurde wenige Minuten später allerdings schon ein 10:14-Rückstand aus Sicht des TSV. Die Gastgeber wurden besonders in dieser Phase ihrem Ruf als routiniertes und abgezocktes Team gerecht und zogen von 15:13 auf 19:13 davon. „Vorn haben wir die Dinger nicht reingemacht, hinten keinen Zugriff gehabt. Und so sind wir dann immer mehr in Rückstand geraten“, resümierte Benjamin Koch. Zur Halbzeit betrug dieser bereits sieben Tore (15:22) und in der 33. Spielminute sogar schon zehn (15:25).

In puncto Cleverness noch Luft nach oben

Danach kämpften sich die Gäste wieder etwas heran, näher als bis auf fünf Tore wie beim 28:33 schafften es die Männer um den Rückraumschützen Matthias Fischer jedoch nicht mehr. „Wir haben es einfach nicht hinbekommen, in den entscheidenden Situationen cleverer zu spielen“, sagte Koch und haderte mit der schlechten Chancenverwertung. Den nächsten Begegnungen sieht er aber dennoch positiv entgegen: „Wir haben noch viel vor uns, vor allem in puncto Cleverness. Aber ich bin ganz guter Dinge, dass wir das hinkriegen“. Am besten schon bis zum kommenden Samstag, wenn der Verbund des TV Neuhausen/Erms in der Schmidener Sporthalle zu Gast sein wird. TSV Schmiden: Riegel, Scheiner – Feirabend (8/5), Hellmann (5), Fischer (4), König (4), Züfle (4), Hirning (2), Koch (2), Ludwig (2), Bühler (1), Gühne, Schirm, Specic.