Robin Dörner (in Weiß) und der HSG Böblingen/Sindelfingen gelang gegen den SV Fellbach der zweite Sieg in Folge. Foto: Marco Iker

Die Verbandsliga-Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen geben sich mit dem Klassenerhalt nicht zufrieden. Können sie mit dem dritten Sieg in Folge oben anklopfen?

Die Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen sind in der Verbandsliga auf dem Vormarsch. Nach zwei Siegen in Folge haben sie sogar den dritten Tabellenplatz im Visier. „Wir haben uns eine gute Ausgangslage erarbeitet. Jetzt müssen wir unsere Hausaufgaben erledigen“, sagt Trainer Marco Cece vor dem Auswärtsspiel bei HB Ludwigsburg (Samstag,18 Uhr).

 

Das eigentliche Saisonziel haben die BöSis zwar erreicht, mit dem Klassenerhalt allein geben sie sich jedoch nicht zufrieden. „Wir wollen noch das Maximale herausholen“, betont Cece, der weiß: Nach der Niederlage gegen den TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen warteten nur noch Spiele gegen Kontrahenten, mit denen die HSG mindestens auf Augenhöhe war – und das geht auch so weiter.

HSG Böblingen/Sindelfingen wollen direkten Vergleich auf ihre Seite ziehen

Zuletzt zeigte sich das auch beim 34:32-Erfolg gegen den SV Fellbach, mit dem die BöSis auch noch den direkten Vergleich mit diesem Kontrahenten auf ihre Seite zogen. „Das kann mit Blick auf die Endplatzierung noch wichtig werden“, so der Coach. Gegen HB Ludwigsburg soll dasselbe gelingen.

Kann die HSG Böblingen/Sindelfingen an HB Ludwigsburg vorbeiziehen? Foto: Baumann/Julia Rahn

Mit einem Erfolg können die Bösis am Gegner vorbeiziehen. Im Hinspiel hatten sie einen durchaus möglichen Sieg beim 29:30 in der Crunchtime noch hergegeben. „Es war eines der wenigen Spiele, in dem wir weniger als 30 Tore erzielt haben. Das wollen wir wiedergutmachen“, so Cece.

HSG Böblingen/Sindelfingen hofft auf die Einsätze ihrer Rückraumspieler

Allerdings könnte die HSG ein Problem im Rückraum bekommen. Frederik Todt, der auf Geschäftsreise ist, fehlt ebenso wie Arne Neuberger. Dazu waren Lowis Englert und Michael Fangerow beide in dieser Woche erkältet. „Wir hoffen, dass es bei ihnen reicht.“