Louis Eckert war mit sieben Treffern der beste Werfer der SG H2Ku Herrenberg II gegen den TV Spaichingen. Foto: Peter Gebhardt

Die Negativserie der Verbandsliga-Handballer der SG H2Ku Herrenberg II hält weiter an. Gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner in dieser Klasse gab dennoch es eine klare Abreibung.

Wer die Hoffnung hatte, dass die Verbandsliga-Handballer der SG H2Ku Herrenberg II mit einem Abstiegskandidaten mithalten könnten, wurde eines besseren belehrt. Auswärts beim TV Spaichingen unterlag das Schlusslicht nach einer äußerst schwachen Vorstellung verdient mit 18:31.

 

Beide Teams begegneten sich zunächst auf Augenhöhe. Die Gastgeber überzeugten mit klar herausgespielten Angriffskonzepten sowie der individuellen Klasse von Tim Wenzler, der acht seiner neun Tore im ersten Durchgang erzielte. Den Gästen gelangen überwiegend Einzelaktionen, ihr bester Werfer war am Ende Louis Eckert mit sieben Toren.

SG H2Ku Herrenberg II zeigt sich überfordert

Gegen Ende der ersten Halbzeit beim Spielstand von 6:11 aus Sicht der Gäusportler wurde es langsam deutlich. Fortan bauten die Einheimischen ihren Vorsprung kontinuierlich aus. „Da sind wir eingebrochen. Das hat der Gegner konsequent genutzt“, gab SG-II-Co-Trainer Maxi Schöllkopf zu. „Wir waren im eigenen Angriff zu wenig überzeugend, und in der Abwehr präsentierten wir uns oftmals überfordert.“ Über ein 8:13 ging es mit 9:15 in die Kabine.

Und diese Schwächen setzten sich auch nach dem Seitenwechsel fort. Die Hausherren verwalteten ihren komfortablen Vorsprung, während ihr Gegner über weite Strecken keine nennenswerten Lösungen fand . Beim Spielstand von 11:20 nahm SG-II-Trainer Marcel Kohler seine zweite Auszeit, um seinen Jungs nochmals letzte Impulse für die verbleibende Zeit zu geben – erfolglos.

Die SG H2Ku Herrenberg II findet gegen den TV Spaichingen keine Lösungen. Foto: Peter Mann/PM Pressefoto

SG H2Ku Herrenberg II zeigt schwachen Auftritt

Die Wirkung verpuffte schnell, das Duell ging ohne nennenswerte Aktionen in die finalen Minuten. „Wir wollten heute die knappe Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen. Bereits nach 20 Minuten war aber abzusehen, dass dies schwierig werden wird“, schüttelte Kohler den Kopf. „Wir waren zu dünn besetzt, und unser Auftritt war zu schwach.“

SG H2Ku Herrenberg II: Rhotert, Peter; Lifka, Lasovic (1), Turek (1), Ehler (1), Eckert (7), O. Kohler, Mannherz (1), Seemann (1), Kretschmann (4/davon 2 Siebenmeter), A. Kohler (2), Kahlich.