Patrick Sattler (Mitte) wird für das Spiel in Schömberg aus der dritten Mannschaft nach oben beordert. Foto: Peter Gebhardt

Die Verbandsliga-Handballer der SG H2Ku Herrenberg II sind aufgrund eines dünnen Kaders gegen die TG Schömberg der klare Außenseiter. Grund zur Hoffnung gibt es trotzdem.

Die Handballer der SG H2Ku Herrenberg II gastieren zum Auftakt der Rückrunde in der Verbandsliga am Samstag (20.30 Uhr) bei der TG Schömberg. Nach einer sehr ernüchternden Hinrunde mit lediglich einem Sieg möchte das Team des Trainergespanns Kohler/Schöllkopf weitere Punkte einfahren und die Rote Laterne schnell wieder abgeben.

 

Die Winterpause wurde gezielt genutzt, um in den Trainingseinheiten die positiven Aspekte der Hinrunde aufzugreifen. Dabei spielten als Grundstein die Kondition sowie der Kraft-Ausdauer-Bereich wichtige Rollen.

Die SG H2Ku Herrenberg II muss mit dezimiertem Kader anreisen

Durch einen kompakten Spielplan mit 13 Partien in 15 Wochen, besteht für die Oberliga-Reserve wenig Spielraum für Anpassungen und Optimierungen. Umso wichtiger wird es sein, das kommende Duell motiviert und konzentriert anzugehen. Nach den bisherigen 13 Spielen steht die SG II mit 2:24 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz, die TG Schömberg rangiert mit 12:14 Zählern auf Rang neun.

„Wir haben dieses Mal einen Rumpfkader, da einige Leute verletzt ausfallen; umso wichtiger ist es für uns als Team, das Beste daraus zu machen – auch einen dreckigen Sieg nehmen wir gerne mit“, sagt Co-Trainer Maxi Schöllkopf.

Die Ausgangslage ist klar. Die TG geht als Favorit ins Rennen, die Herrenberger können völlig befreit aufspielen. Mit Luca Ehler, Louis Eckert und Oliver Kohler fallen verletzungsbedingt drei etatmäßige Spieler aus. Lennart Lohrer und Yanick Broß unterstützen die eigene erste Mannschaft in der Oberliga. Daher werden Mario Ehler und Patrick Sattler aus der dritten Mannschaft nach oben in die Zweite beordert.