Die Verbandsliga-Handballer der SG H2Ku Herrenberg II lassen sich von der prekären tabellarischen Situation nicht unterkriegen. Gelingt es ihnen, den Tabellenzweiten zu ärgern?
Im dritten Verbandsliga-Heimspiel in Folge treffen die Handballer der SG H2Ku Herrenberg II am Samstag (17.45 Uhr) in der Markweghalle auf den TV Oeffingen. Die Gäste aus dem Remstal sind bislang verlustpunktfrei durch die Rückrunde gekommen.
Die Schützlinge von Marcel Kohler und Maxi Schöllkopf wiederum möchten die positive Stimmung trotz der aussichtslosen sportlichen Situation aufgreifen, um den eigenen Fans attraktiven und dynamischen Sport zu präsentieren. Oft gelang zuletzt das nicht. Nach den bisherigen 18 Spielen steht die SG II mit 2:34 Punkten auf dem letzten Platz.
SG H2Ku Herrenberg II will schnelleres Umschaltspiel an den Tag legen
Die Trainingswoche wurde für die Verbesserung der Wurfeffektivität sowie des schnellen und kompromisslosen Umschaltspiels nach vorne genutzt. Insbesondere eine auf körperlicher Präsenz und physischer Dominanz beruhende Abwehr soll das Fundament des Spiels werden.
„Die bisherigen Niederlagen der Rückrunde zeigen uns deutliche Schwachstellen auf, obwohl wir teilweise richtig guten Handball gezeigt haben“, meint Co-Trainer Maxi Schöllkopf. „Wir werden alles daransetzen, diesem Topteam das Leben so schwer wie möglich zu machen. Wir haben nichts zu verlieren und können völlig befreit aufspielen.“
SG H2Ku Herrenberg II legt den Fokus zunächst auf die Abwehr
Die SG II will beweisen, dass die 25:35-Niederlage im Hinspiel eindeutig zu hoch war. Volle Konzentration gilt zunächst der Abwehr, im Angriff soll nach und nach der Matchplan umgesetzt werden. Der Kader ist allerdings stark dezimiert. Oliver Kohler, Andreas Kohler, Simon Gogl und Luca Ehler fallen verletzt aus. Keeper Nicolas Rhotert und Louis Kälbly sind privat verhindert, und Sven Jacobs hat sich in der eigenen ersten Mannschaft festgespielt. Außerdem spielen die A-Junioren des Vereins, also ist von diesen auch keine Unterstützung möglich.