Erster gegen Letzter – dieses Duell steht in der Handball-Verbandsliga der Männer am Sonntag an. Wie Schlusslicht SG H2Ku Herrenberg II gegen den Primus auftreten will.
Nach drei Auswärtsspielen sowie Niederlagen in Folge empfängt die SG H2Ku Herrenberg II am Sonntag (17 Uhr) den Tabellenführer TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen. Die Vorzeichen sind klar.
Allowa – so heißt der Verein kurz – kommt nach sieben Partien verlustpunktfrei in die Markweghalle. Das Team des Gäuklubs (0:16) kämpft dagegen als Tabellenletzter um die ersten Punkte. Aufgrund des zuletzt positiven Auftretens in Oeffingen (25:35) will das Team das Momentum mit ins Spiel tragen. Wohlwissend, dass es gegen den TSV schwer wird.
In der Trainingswoche konzentrierte sich die SG überwiegend auf körperbetontes Abwehrverhalten sowie die Wurfeffektivität. Beide Schwerpunkte löste sie bislang nicht überzeugend, was oftmals ein Knackpunkt war.
„Wir haben das positive Mannschaftsgefühl aus Oeffingen ins Training übernommen. Innerhalb des Teams ist die Stimmung sehr gut, in Punkte konnten wir dies allerdings bislang nicht ummünzen“, sagt Co-Trainer Maximilian Schöllkopf. Gegen den TSV „können wir befreit aufspielen und starten den nächsten Versuch“.
Die SG hat nichts zu verlieren. Über physische Präsenz in der Abwehr will sie den Grundstock legen. Steigert sie zudem die Wurfeffektivität im Angriff und minimiert sie technische Fehler, dann erwartet die Fans ein spannendes Duell.
Das Team nimmt den Abstiegskampf pro-aktiv an. Bis auf Pablo Mannherz (Handverletzung) sind alle Akteure an Bord. Auf ein Wiedersehen dürfen sich die SG-Anhänger mit Rückraumspieler Marvin Fuss freuen, der in jungen Jahren das H2Ku-Trikot trug und seit dieser Saison für die Gästen aufläuft.