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Die SG gewinnt in Mössingen nach Anfangsschwierigkeiten mit 27:22.

Nun hängt es für die Handballer der SG Hegensberg/Liebersbronn noch von Faktoren ab, die sie nicht beeinflussen können. Durch den 27:22 (11:15)-Sieg bei der Spvgg Mössingen sind sie sicher der bessere Tabellen-Zweite der beiden Verbandsliga-Staffeln. Bleibt es bei der aktuellen Konstellation in den Ligen darüber, vor allem in der Regionalliga, steigen sie so direkt in die Oberliga auf. Kommt eine weitere Mannschaft von oben runter, bleibt den Berghandballern noch die Chance in der Relegation gegen den Tabellensiebten der Oberliga Südbaden. „Es wäre schön, wenn es nicht dazu kommt, wir drücken den Blausteinern und Wangenern in der Regionalliga die Daumen“, sagte Heli-Coach Veit Wager.

 

Er war aber auch froh, dass seine Mannschaft ihre Hausaufgabe in Mössingen erledigte. Und das war gar nicht so einfach. Zum einen kam die SG Heli nicht wie gewünscht in die Partie. „Aber man muss auch mal den Gegner loben. Die jungen Mössinger haben alles reingehauen“, erklärte Wager. Zur Pause lag seine Mannschaft so „verdient“ mit vier Toren zurück. Im Laufe der zweiten Hälfte aber kippte die Partie in die erwartete Richtung. In der 46. Minute gelang Alexander Stammhammer der Treffer zum 19:19-Ausgleich, Yannik Heetel legte per Siebenmeter zum 20:19 nach, viereinhalb Minuten vor dem Spielende betrug der Vorsprung vier Tore (24:20) und die Vorentscheidung war gefallen.

„Da haben wir uns mittlerweile schon die nötige Substanz erarbeitet, um so ein Spiel zu drehen“, sagte Wager, lobte noch einmal die Mössinger mit seinem Trainerkollegen Michael Tröster – und schaut nun neben der eigenen Trainingsarbeit auch nach Blaustein und Wangen.

SG Hegensberg/Liebersbronn: Dunz; Silberhorn, Schatz, Bayer, Heetel (4/2), Habermeier (2), Hummel, Max Hettich (1), Wester-Ebbinghaus (7), Stammhammer (6), Schieche, Moritz Hettich, Herda (2), Mehlitz (5/2).