Die Verbandsliga-Handballer des TV Oeffingen gewinnen am Samstagabend mit 26:20 (15:13) gegen die neuntplatzierte SG Freudenstadt/Baiersbronn.
Die Verbandsliga-Handballer des TV Oeffingen haben den nächsten Sieg verbucht. Im Heimspiel am Samstagabend gegen die SG Freudenstadt/Baiersbronn stand am Ende ein verdienter 26:20-Sieg. Ein sportlicher Leckerbissen war die Begegnung mit dem Tabellenneunten allerdings nicht. „Wir haben es uns selbst schwer gemacht“, sagte der diesmal mitspielende Co-Trainer Marco Kolotuschkin, der gemeinsam mit den verletzten Marcel Meyer, Luis Westner und Torwart-Trainer Marc Bürkle auch das Coaching für den privat verhinderten Chefcoach Tobias Unfried übernommen hatte.
Bis zum 17:15 ist die Partie offen
Mehr als ein Dutzend technische Fehler, dazu etliche Fehlwürfe der Oeffinger führten dazu, dass die Partie knapp 40 Minuten völlig offen war – 17:15. Erst dann setzten sich die Gastgeber mit drei Toren von Tim Köhler und einem Treffer von Ferdinand Würmle vorentscheidend auf 21:15 ab. Die Gegner, die mit nur neun Feldspielern angetreten waren, blieben in dieser Phase zehn Minuten ohne eigenen Treffer. In der Schlussviertelstunde ließen die Oeffinger die Gäste nicht mehr näher als auf vier Tore herankommen und verteidigten den Sechs-Tore-Vorsprung. Was freilich auch daran lag, dass sich das vom Kroaten Mario Dropuljic und seinen Söhnen Bruno und Drazen gecoachte junge Gästeteam viel zu viele Ballverluste und Fehlwürfe leistete. „Uns ist am Ende die Kraft ausgegangen“, sagte Bruno Dropuljic, der ob des dezimierten Kaders diesmal selbst wieder ran musste und mit seinen 35 Jahren das Durchschnittsalter der Gäste deutlich anhob. Fünf Abgänge am Ende der vergangenen Saison, die mit dem Abstieg aus der Oberliga Südbaden zu Ende gegangen war, dazu fünf weitere Spieler, die am Samstag aus verschiedenen Gründen fehlten, konnten im Spiel gegen den weiterhin Tabellenzweiten nicht kompensiert werden.
Die Gäste treffen nach der Pause noch sieben Mal
Trotzdem zeigten die Gäste eine gute kämpferische Leistung, spielten lange Angriffe und waren an deren Ende oft mit einer Einzelaktion erfolgreich. Nach dem Siebenmetertreffer zum 11:10 von Tim Köhler gelangen den Gästen auf diese Weise drei Treffer in Folge zur eigenen 13:11-Führung. Mit einem eigenen 4:0-Lauf hernach rückten die Oeffinger das Ergebnis bis zur Pause aber wieder gerade – 15:13.
Dass den Gästen nach Wiederanpfiff nur noch sieben Treffer gelingen sollten, mag durchaus auch ein wenig an der laut Kolotuschkin „stabilen Abwehr“ gelegen haben, vornehmlich aber war es der Tatsache geschuldet, dass die Gäste bei 13 technischen Fehlern nach der Pause einfach nicht mehr oft zum Torabschluss gekommen sind.
Sonderlob für Tim Köhler und Fynn Fröschle
Ein Sonderlob von Kolotuschkin gab es am Ende für Tim Köhler, der mit zehn Treffern erfolgreichster Schütze der Partie war, sowie für den Spielgestalter Fynn Fröschle. Obwohl gesundheitlich angeschlagen biss er auf die Zähne und füllte die Lücke des fehlenden Marcel Meyer „sehr gut aus“.
Weiter geht es für die Oeffinger am kommenden Samstag, 20 Uhr, mit dem Stadtderby beim SV Fellbach.
TV Oeffingen: Seeger, Schweizer, Schreiner – Köhler (10), Ferdinand Würmle (6/4), Rühle (2), Frey (2), Manuel Paul (1), Stöhr (1), Levi Fröschle (1), Fynn Fröschle (1), Kolotuschkin (1), Köngeter (1/1), Langenfeld.