Die Handballer der SG Schozach-Bottwartal sind nach dem 36:28 jetzt Tabellenzweiter, die Frauen können beim 26:32 nur punktuell mithalten gegen den TSV Wolfschlugen.
Der TSV Wolfschlugen war am Samstagabend zu Gast in der Langhanshalle in Beilstein – und das gleich doppelt. Sowohl die Drittliga-Handballerinnen der SG Schozach-Bottwartal als auch die SG-Männer hatten es jeweils in ihren Spielen mit dem TSV zu tun. Mit unterschiedlichem Erfolg.
Zunächst mussten sich die SG-Frauen mit 26:32 gegen den TSV d geschlagen geben . Dabei taten sich die Gastgeberinnen vor allem in der ersten Hälfte schwer, ihre Möglichkeiten zu nutzen. Bis zum ersten eigenen Treffer durch Sonja Christel dauerte es mehr als sechs Minuten. Zu diesem Zeitpunkt lag die SG bereits mit 0:4 zurück. Die Gäste vergrößerten ihren Vorsprung mit zunehmender Spielzeit und führten zur Pause mit 19:13. Zu häufig waren die Angriffsbemühungen der Beilsteinerinnen in der gegnerischen Abwehr hängen geblieben.
SGSB-Frauen finden schwer ins Spiel
Nach dem Seitenwechsel legte der TSV zunächst zwei Tore zum 21:13 nach. Ein Debakel schien sich anzukündigen. Doch dann kamen die Gastgeberinnen mit einem 6:0-Lauf auf zwei Tore zum 19:21 heran. In der Folgezeit zogen die Gäste dann aber erneut auf sechs Tore davon. Erneut zeigten die SG-Frauen jedoch eine Reaktion und holten Tor um Tor auf. Liv Fiederer verkürzte fünfeinhalb Minuten vor Schluss mit einem Wurf ins leere Tor auf 26:27. Es sollte allerdings der letzte Treffer der SG bleiben. Am Ende stand ein 26:32 auf der Anzeigetafel. Wolfschlugen festigte damit Platz zwei, die SG ist Achter. „Wir sind nicht gut gestartet, und dann erst spät ins Laufen gekommen“, so Trainer Michael Walter, der betonte, dass er seinen Spielerinnen Respekt dafür zolle, dass sie das Spiel zweimal fast gedreht hätten.
SG Schozach-Bottwartal: Brausch, Krause – Hönig (2), Vogel, Siebert (1), Fiederer (1),Beh (5), Hees (4), Hofer, Bornhardt (3), Hornung (1), Dierolf (2), Christel (7), Brandecker, Waglöhner.
Die Männer der SG hingegen waren erfolgreicher. Zwar ging Wolfschlugen auch in dieser Begegnung zunächst in Führung, doch verlief das Spiel in der ersten Halbzeit sehr ausgeglichen. Mehr als auf zwei Tore setzten sich die Gäste nie ab. In der Schlussphase vor der Pause drehten die Gastgeber das Ergebnis und gingen mit einer 16:15-Führung in die Kabine.
Starke Paraden von Keeper Fink
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Hausherren das Tempo und vergrößerten ihren Vorsprung stetig. Mitte der zweiten Halbzeit waren es beim 25:19 bereits sechs Tore. Doch nicht nur im Angriff agierten die SG-Männer sehr effektiv. In der Defensive zeigte Keeper Thomas Fink zahlreiche gute Paraden und trug so seinen Teil dazu bei, dass die Begegnung frühzeitig entschieden wurde. SG-Trainer Timo Stauch verriet nach dem Spiel, er habe seinem Team einen Sieg mit zehn Toren Vorsprung zugetraut. Das klappte nicht ganz, denn am Ende hieß es 36:28 für die SG.
Der Erfolg war dennoch auch in dieser Höhe sehr verdient. „Wir wussten, dass wir 60 Minuten hohes Tempo gehen müssen. Das haben wir getan. Egal, wer auf dem Feld stand, jeder hat alles reingeworfen“, lobte Stauch sein Team. Die SG ist nun Zweiter der Oberliga-Tabelle.
SG Schozach-Bottwartal: Fink, Ernst – Koch (1), Linder (6), Hornung, Kienzle (10/4), Gries (1), Reichert (6), Carpouzis (2/1), Stahl (4), Lehmann, Keller, Kornmann (2), Schulze (4)