Wolfschlugens Trainer Steffen Klett ist mit seinem Team sehr zufrieden. Foto:  

Der TSV Wolfschlugen gewinnt das Hinspiel um den Aufstieg in die Regionalliga in Meißenheim mit 31:30. Die Frauen der SG Hegensberg/Liebersbronn sind ebenfalls am Sonntag gefordert.

Noch steht das Rückspiel am Sonntag in eigener Halle an. Die Oberliga-Handballer des TSV Wolfschlugen aber haben einen ordentlichen Schritt in Richtung Regionalliga gemacht. Sie entschieden das Hinspiel der Aufstiegsrelegation beim HTV Meißenheim, dem Zweiten der Oberliga-Parallelstaffel, knapp mit 31:30 (15:15) für sich.

 

TSV Wolfschlugen verschafft sich gute Ausgangslage

„Wir freuen uns sehr, dass wir gewonnen haben, wir hatten alle ganz arg viel Spaß“, sagte Wolfschlugens Trainer Steffen Klett und ergänzte in Bezug auf das enge Spiel: „Wir sind stabil geblieben.“ Die Ausgangslage ist nun gut, aber natürlich warnt der Coach: „Es werden am Sonntag 60 lange Minuten, das Hinspiel war auf Augenhöhe und es kann schon nach dem ersten Angriff ausgeglichen sein.“

Wolfschlugens Coach Steffen Klett: „Wir sind stabil geblieben“

Es war vor 800 Zuschauern in der Meißenheimer Sporthalle nahe der französischen Grenze eine sehr ausgeglichene Partie. Nie lag eine der beiden Mannschaften mit mehr als einem Tor in Führung, so wie die Wolfschlugener noch kurz vor Schluss mit 31:29, ehe die Meißenheimer noch auf ein Tor verkürzten. Meißenheims bundesligaerfahrenen Top-Spieler Alexander Velz hielten die Wolfschlugener bei drei Toren, während sie selbst sehr ausgeglichen trafen.

Heli-Frauen spielen um die Oberliga

Die Wolfschlugener erwarten die Meißenheimer am Sonntag (17 Uhr) also zum Alles-oder-nichts-Rückspiel – und da kommen auch noch einige in Meißenheim fehlende Spieler zurück. Die Handballerinnen der SG Hegensberg/Liebersbronn, die in der Verbandsliga ebenfalls Zweiter geworden waren, spielen derweil in einem ganz anderen Modus um den Aufstieg in die Oberliga. Am Sonntag treten sie in der Ernst-Braun-Halle in Lichtenstein-Unterhausen zu einem Viererturnier um den Sprung nach oben an. Um 12.15 Uhr treffen sie auf die SG KIT/MTV Karlsruhe, um 14.30 Uhr auf die Spvgg Mössingen und um 16.45 Uhr auf die Gastgeberinnen der SG Ober-/Unterhausen. Gespielt wird jeweils zwei Mal 20 Minuten. „Es steigt nur ein Team auf, aber wir rechnen uns schon Chancen aus“, sagt Heli-Abteilungsleiterin Anna Lederle. Wenn es klappt, wäre das dann „ein i-Tüpfelchen“.

TSV Wolfschlugen: Thurow, Wilhelm; Wittmann (1), Prawatschke (3/1), Schmid (1), Terbeck (3), Toth (7/4), Bittner (3), Schäfer, Blum (2), Weinmann, Mäußnest (2), Mendler (3), Wieder (3), Jacobs (3), Francik.