Rund 30 Mal pro Partie trafen die Spielerinnen der HC Schmiden/Oeffingen in dieser Runde bislang ins Netz. Foto: Archiv IMAGO

Die Handballerinnen treten in Bönnigheim an und für Trainer Bühler ist es ein besonderes Spiel.

Wenn Sven Bühler am Sonntag die Sporthalle 1 in Bönnigheim betritt, dann ist es etwas Besonderes für den Übungsleiter der Regionalliga-Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen. Beim dort spielenden TSV Bönnigheim war er eineinhalb Jahre als Coach tätig, bevor er in der Vorsaison nach zwei Spieltagen entlassen wurde und danach das Angebot aus Schmiden erhalten hat. „Es ist schon ein komisches Gefühl dorthin wieder zurückzukehren, wobei ich mich voll und ganz auf meine Mannschaft konzentriere“, sagt Bühler. Und mit dieser ist er in der Oberliga mit 12:0 Punkten bislang tadellos unterwegs.

 

Vorne erzielt seine Mannschaft im Schnitt pro Spiel rund 30 Tore, wobei er die Abwehrarbeit aktuell als entscheidender für den Siegeszug hält. „Wir haben an kleinen Stellschrauben gedreht und bekommen im Schnitt nur noch 22 Gegentore. Das macht unseren Erfolg aus“, sagt Bühler. Und auch einen guten Abwehrverbund sieht er als Voraussetzung, um erfolgreich in seine Vergangenheit zurück zu kehren. Verändert hätte sich das Bönnigheimer Team zu seiner Amtszeit kaum, deshalb weiß er um „den guten und variablen Rückraum, da müssen wir vorsichtig sein“. Insgesamt ist er überrascht, dass sein Ex-Team schon fünf Punkte abgeben musste. Wobei nach der Partie am Sonntag zwei weitere Minuspunkte hinzukommen sollen, zumal die Schmiderinnen – aktuell Tabellenzweiter – personell aus dem Vollen schöpfen können. Einzig der Einsatz von Chiara Baur aufgrund einer Fußverletzung ist fraglich.