Die Ostfilderner erarbeiten sich den verdienten 38:33-Sieg in der zweiten Hälfte.
Bei den einen ist die Situation entspannt, bei den anderen hat sie sich verschärft: Die Regionalliga-Handballer der HSG Ostfildern haben das Nachholspiel beim VfL Waiblingen mit 38:33 (17:18) gewonnen. „Für uns ging es wie in den vergangenen Spielen darum, noch das Beste rauszuholen“, erklärte HSG-Teammanager Matthias Dunz, dessen Team mit jetzt 27:27 Punkten auf Platz acht und damit so was von im gesicherten Mittelfeld steht. Bei den Waiblingern sieht es ganz anders aus. Sie müssen den Blick von Rang zwölf aus nach unten richten, zumal ihnen droht, dass ihr 29:28-Sieg zuvor bei der MTG Wangen aberkannt wird, weil sie möglicherweise einen Formfehler begangen haben.
Das Spiel in Waiblingen war zerfahren, zur Pause lagen die Ostfilderner noch mit einem Tor zurück. Obwohl sie weniger Spieler auf der Bank hatten, machte sich nach dem Wechsel die Qualität dort bemerkbar. Beim 27:26 durch Max Böhm in der 43. Minute ging die HSG in Führung, vier Minuten später lag sie mit drei Toren vorne (31:28) und schipperte dem am Ende sicheren Sieg entgegen. „Es war schon verdient“, sagte Dunz und lobte Janne Böhm für seine zwölf Treffer, Fabio Breuning für seine Paraden sowie Lukas Aichele für seine Arbeit in der Abwehr. Für die Ostfilderner geht es am Sonntag (17 Uhr) gegen den Tabellennachbarn HSG Willstätt/Hanauerland weiter – und sie wollen wieder das Beste rausholen.
HSG Ostfildern: Arnold, Breuning; Gehrung (6/4), van der Mei (3), Janne Böhm (12), Keim (1), Foege (4), Max Böhm (3), Lehmkühler (5), Piskureck, Bauer (3), Aichele, Zemmel (1).