HC-Trainer Sven Bühler Foto: Pressefoto Baumann

Die Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen starten mit der Auswärtspartie bei der HSG Leinfelden-Echterdingen am Samstag ins neue Sportjahr 2025.

Zwei Wochen haben die Regionalliga-Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen zuletzt den Ball ruhen lassen. Erst diese Woche ist der nach wie vor verlustpunktfreie Spitzenreiter um den Trainer Sven Bühler wieder ins Training eingestiegen. „Die Pause hat allen merklich gut getan – inklusive uns Trainern“, sagt Bühler vor dem ersten Spiel im neuen Jahr am Samstag (18 Uhr, Goldäckerhalle) bei der viertplatzierten HSG Leinfelden-Echterdingen.

 

Die HSG stellt nach dem HC den zweitbesten Defensivverbund

Das Hinspiel zum Auftakt der Saison hatte der HC-Verbund mit 22:16 gewonnen und dabei in den ersten 30 Minuten nur vier Gegentreffer zugelassen. Da habe es auch nichts ausgemacht, dass der Angriffsmotor noch ein wenig stotterte, sagt der HC-Coach, der das Spiel krankheitshalber gar nicht live miterlebt hatte. Im Rückspiel am Samstag erwartet er einen anderen Gegner, der bislang mit 331 Gegentoren in 14 Spielen immerhin den zweitbesten Defensivverbund stellt. Indes haben die Gäste aus Schmiden und Oeffingen als Führende in dieser Statistik noch einmal deutlich weniger Tore zugelassen, nämlich nur 285.

Larissa Bürkle steht beim HC wieder im Aufgebot

Gewarnt sind Bühler und seine Entourage allemal. Denn in der vergangenen Saison, in der Meisterrunde, hat der HC in der Goldäckerhalle nur 30:30 gespielt. Nach einem 12:15-Pausenrückstand war Linda Leukert quasi mit der Schlusssirene das Tor zum Ausgleich gelungen. Im Rückspiel gewann das HC-Team dann mit 31:27.

Was die HSG um ihre Trainerin Silke Zindorf auszeichnet, ist ihr Gegenstoßspiel und die schnelle Mitte. Außerdem ist das Doppelkreuzen im Positionsangriff ein beliebtes Angriffsmittel. „Wir sind gewarnt und vorbereitet“, sagt Bühler, der nur auf die privat verhinderte Sara Kuhrt und auf die erkrankte Michaela Kirr verzichten muss. Wieder an Bord ist die Rückraumspielerin und Torjägerin Larissa Bürkle, die im Dezember wegen eines Daumenbruchs einige Spiele hatte aussetzen müssen.