Neunmal erfolgreich gegen die HSG Walzbachtal: Julia Wolf von den Wildcats aus Leonberg. Foto: Andreas Gorr

Die Oberliga-Handballerinnen des SV Leonberg/Eltingen bezwingen nach drei Niederlagen in Folge die HSG Walzbachtal 35:22 – Wermutstropfen: Anna Ulrich verletzt sich.

Nach drei Niederlagen in Folge haben die Wildcats in die Erfolgsspur zurückgefunden. Im Sportzentrum Halle setzten sich die Handballerinnen des SV Leonberg/Eltingen in der Höhe verdient mit 35:22 (16:10) gegen den Tabellennachbarn HSG Walzbachtal durch. „Die Mannschaft hat eine tolle Reaktion gezeigt und den Gegner mit ihrem Tempo überrollt“, lobte SV-Trainer Frank Gehrmann den Auftritt des Teams.

 

Die Wildcats kamen gut in die Partie und führten nach sechs Minuten mit 6:2. Die Gäste konnten zwar kurzzeitig auf 7:6 (12.) verkürzen, doch zwei Minuten später lagen die von Spielmacherin Ina Bergthold umsichtig geführten Gastgeberinnen wieder mit 10:6 vorne. Da sich die HSG nach dem 10:7 den Luxus leistete, drei Siebenmeter in Folge zu vergeben, bauten die Wildcats den Vorsprung bis auf 15:7 aus. „Wir sind gut in der Abwehr gestanden und haben die Zweikämpfe angenommen“, lobte Gehrmann.

Lobte die starke Abwehrleistung seiner Mannschaft: SV-Trainer Frank Gehrmann Foto: Baumann/Alexander Keppler

Nur zu Beginn der zweiten Hälfte unterliefen den SV-Akteurinnen einige technische Fehler, sodass die Gäste auf 18:14 herankamen. Die Wildcats fingen sich jedoch wieder und führten nach 49 Minuten beim 27:17 zweistellig. Auch die beiden A-Juniorinnen Anja Ohlau und Tina Berkemer fügten sich nahtlos ein und erzielten je zwei Treffer. Einziger Wermutstropfen: Anna Ulrich zog sich wohl einen Muskelfaserriss zu und erweitert das ohnehin üppige Lazarett der Wildcats. Am nächsten Sonntag gastiert der SV beim Kellerkind TSV Rot-Malsch. SV Leonberg/Eltingen: Gronwald (1); Wolf (9/2), Schmaderer (7), Bergthold (5), Ohlau (2), Stimmler (2), Berkemer (2), Lily Thines (2), Ulrich (2), Lia Thines (2), Baric.