Die Oberliga-Frauen gewinnen beim TSV Heiningen mit 29:23.
Den größten Teil der zweiten Hälfte des Frauen-WM-Finales konnten die Handballerinnen des TSV Heiningen und des TSV Denkendorf noch gemeinsam anschauen. Davor standen sie selbst auf dem Spielfeld. Nach zuvor zwei Niederlagen gegen die beiden Top-Teams der Oberliga fuhren die Denkendorferinnen diesmal einen Sieg ein, sie setzten sich am Ende souverän mit 29:23 (14:13) durch.
„Ich wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen, um nicht mit drei Niederlagen, sondern mit einem guten Gefühl in die Pause zu gehen“, erklärte Denkendorfs Trainer Christoph Hönig, „denn das hätte die gute Hinrunde ein bisschen kaputt gemacht.“ Dass es gelang, lag nach Hönigs Meinung an einer trotz personeller Sorgen starken Teamleistung, einer guten Abwehr und daran, dass die Denkendorferinnen schließlich mit einer Problematik der Anfangsphase klarkamen: Denn die Heiningerinnen hatten zwei kurzfristig verpflichtete Spielerinnen aufgeboten, vor allem die ehemaligen Göppinger Frisch-Auf-Handballerin Johanna Biegert drehte in den ersten Minuten auf. „Sie hat eine hohe Qualität und große Dynamik. Wir konnten uns überhaupt nicht auf sie einstellen“, sagte Hönig – dessen Matchplan am Ende aber aufging: Tempo spielen und die Gegnerinnen unter 25 Toren halten.
In der ersten Hälfte war die Partie ausgeglichen, nach dem Wechsel bogen die Denkendorferinnen durch einen 4:0-Lauf von 15:15 auf 19:15 auf die Siegerinnenstraße ein und brachten den Erfolg über die Zeit. „Das war auch ein Lerneffekt aus den Spielen gegen Herrenberg und Böblingen/Sindelfingen, die wir in der zweiten Hälfte verloren haben“, sagte Hönig erleichtert – nachdem er interessiert das WM-Finale angesehen hatte.
TSV Denkendorf: Bürger; Drücker (1), Hönig, Pussinen, Riehs (10/5), Luisa Rehkugler (5), Maier, Bartsch (3), Schoen, Baskaya (8), Dannenberg (1), Marie Rehkugler (1).