Beim knappen 29:28 gegen die Handball-Wölfe Plankstadt entscheidet der Männer-Oberligist aus Beilstein die Partie in der Schlussphase für sich.
Ein spannendes Match lieferten sich die Oberliga-Handballer der SG Schozach-Bottwartal am Samstagabend zuhause mit den Handball-Wölfen Plankstadt. Die Gastgeber entschieden die Begegnung letztlich knapp mit 29:28 für sich.
Die Gäste erwischten den besseren Start und legten schnell ein 2:0 vor. Die SG war erstmals nach gut dreieinhalb Minuten zum 1:2 erfolgreich. Noch einmal fast drei Minuten dauerte es bis zum nächsten Tor der SG. Bis dahin waren die Wölfe aus dem Rhein-Neckar-Kreis auf 4:1 davongezogen. Mit einem 4:0-Lauf verwandelte das Team von Trainer Timo Stauch einen 3:5-Rückstand in eine 7:5-Führung.
Dies gelang vor allem deshalb, weil die Defensive in dieser Phase sehr sicher stand. Mehr als zehn Minuten kamen die Gäste zu keinem erfolgreichen Abschluss. So fiel der ein oder andere Fehlwurf der Gastgeber nicht allzu schmerzhaft ins Gewicht. Allerdings wäre bei effektiverer Chancenverwertung eine deutlichere Führung möglich gewesen. Felix Linder hatte beim 6:5 (16.) für die erste SG-Führung gesorgt.
Einmal, beim 9:10, gerieten die Gastgeber in der ersten Halbzeit nochmals in Rückstand. Kurz vor der Pausensirene sorgte Jonas Keller aber für die 13:12-Halbzeitführung der Beilsteiner.
Plankstadt liegt drei Tore vorne
Nach dem Seitenwechsel lag das Stauch-Team lange ein, zwei Tore vorn. Mitte der zweiten Halbzeit geriet die SG nach langer Zeit wieder in Rückstand. In den folgenden Minuten zog Planktstadt gar auf drei Tore zum 27:24 davon (52.). Aber: Die SG Schozach-Bottwartal kämpfte sich wieder zurück. In den letzten sieben Minuten wehrte Keeper David Kori alle Plankstädter Angriffe ab. Rico Reichert glich zum 28:28 aus (57.) – ehe Maximilian Schulze in der letzten Minute das Siegtor erzielte.
Damit behielten die Beilsteiner beide Punkte und zogen an den Wölfen vorbei. Die SG hat nun mit 9:7 ein positives Punktekonto und steht in der noch sehr engen Oberliga-Tabelle im oberen Mittelfeld.
„Das war kein handballerischer Leckerbissen, sondern ein kampf- und körperbetontes Spiel. Wir haben den Kopf nicht hängen lassen“, lobt SG-Coach Timo Stauch. „Wenn du etwas zu melden haben willst, musst du auch solche Spiele gewinnen. Die Mannschaft hat bereits eine große Entwicklung gemacht seit ich da bin“, so Stauch.
SG Schozach-Bottwartal: Kori, Ernst – Stahl, Koch (2), Linder (2), Kienzle, Gries (1), Fuhrmann (2), Reichert (4), Eschbach (1), Kornmann (5), Lehmann (3), Keller (1), Schulze (8)