Noah Herda gibt alles, aber die Berghandballer verlieren deutlich. Foto: /Michael Treutner

Mit vielen Ausfällen durch Verletzungen und Krankheit verlieren die SG Heli und der TSV Wolfschlugen in der Handball-Oberliga deutlich.

Die SG Hegensberg/Liebersbronn und der TSV Wolfschlugen haben jeweils ihr Spiel in der Handball-Oberliga verloren. Viele Verletzungen und Erkrankungen bestimmen die Mannschaftsaufstellungen der Teams. Dennoch stehen Heli und der TSV weiterhin oben in der Tabelle.

 

SKV Unterensingen – SG Heli 28:17

„Unter dem Strich nicht konkurrenzfähig“, sah Heli-Coach Veit Wager die Leistung seiner Berghandballer gegen den Mitaufsteiger SKV Unterensingen. Die Vorzeichen des Spiels standen nicht gut: Durch viele Verletzungen und Erkrankungen konnte die SG nicht aus den Vollen schöpfen. „Die Abwehr war eigentlich in Ordnung. Das Ergebnis ist vielleicht drei, vier Tore zu hoch ausgefallen“, betonte Wager. Für den Coach lag es im Spiel bei seinem Heimatverein vor allem an der fehlenden Durchschlagskraft in der Offensive: „Wir machen insgesamt 36,37 Fehler in diesem Spiel. Im Regelfall machen wir höchstens 20 Fehler.“ Trotz der Niederlage steht die SG Heli weiterhin auf Platz zwei, bei einem Spiel mehr als der Tabellendritte SG Lauterstein. Unterensingen rutscht mit dem Sieg einen Punkt an Heli heran. Am kommenden Samstag geht es für die Mannschaft von Trainer Wager zuhause gegen den TV Hardheim. Dann sind voraussichtlich wieder mehr Spieler an Bord. Noah Herda, der trotz Erkältung gegen Unterensingen ein paar Minuten spielte und drei Tore beisteuerte, „sollte gegen Hardheim hoffentlich wieder fit sein“, erklärte Wager.

SG Hegensberg/Liebersbronn: Blum; Hummel; Helms, Schatz (2), Fischer (1), Heetel (5/2), Habermeier, Prauß (3), Hettich, Wester-Ebbinghaus (2), Hahnloser (1), Fausten, Herda (3), Schieche, Silberhorn

Viernheim – Wolfschlugen31:24

Verletzungsgeplagt war auch der TSV Wolfschlugen im Spiel gegen den TSV Amicitia Viernheim. Gegen einen körperlich überlegenen Gegner taten sich die Wolfschlugener Angreifer schwer. Die wenigen erspielten Chancen vergaben die Hexenbanner leichtfertig. Zu allem Überfluss verletzte sich Marvin Thumm am Knöchel, wodurch das Team noch weiter geschwächt wurde. Einige Spieler der fanden zudem nicht zu ihrer Normalform, während jedoch Felix Mendler mit seinen zehn Treffern entschlossen gegen die drohende, deutliche Niederlage ankämpfte. „Jetzt heißt es, die Probleme aufzuarbeiten und die Verletzungen auskurieren, damit wir schnell wieder ein spielstarkes Team aufs Parkett bekommen“, sagte Wolfschlugen Abteilungsleiter Wolfgang Stoll. Mit sieben Punkten stehen die Wolfschlugener auf Platz vier.

TSV Wolfschlugen: Wilhelm; Petruzzi; Prawatschke, Schmid, Bittner, Kohl (7/3), Wittmann, Weinmann, Mäußnest (3), Thumm (1), Mendler (10), Wieder (1), Jacobs, Francik (2).