Sophie Hilf (am Ball) und die HSG Böblingen/Sindelfingen feierten gegen die SG Dornstetten ihr erstes Erfolgserlebnis des Jahres. Foto: Marco Iker

Für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen begann das neue Jahr nicht zufriedenstellend. Gelingt es ihnen trotzdem, nach dem jüngsten Sieg eine Serie zu starten?

Im dritten Anlauf haben die Oberliga-Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen endlich den ersten Sieg des Jahres eingefahren. Jetzt wollen sie gleich den nächsten nachlegen. „Wir müssen wieder in den Flow kommen“, fordert Trainer Mischa Herok vor dem Spiel gegen die SG Herbrechtingen-Bolheim (Samstag, 19.30 Uhr, Sommerhofenhalle).

 

Dass der jüngste Erfolg gegen die SG Dornstetten unheimlich wichtig war, hat Herok in dieser Woche im Training gemerkt. „Dennoch müssen wir genauso weitermachen.“ Aktuell sei die Situation einfach eine andere als in der Hinrunde.

HSG Böblingen/Sindelfingen will zurück zu alter Stärke

Da schwamm das Team auf einer Euphoriewelle von Erfolg zu Erfolg. „So leicht tun wir uns nicht mehr“, weiß der Coach. Deshalb sei der Vergleich zum 29:22 im Hinspiel auch nichts wert. „Da waren wir zwar sehr gut, aber davon können wir uns nichts kaufen.“

Kann die HSG Böblingen/Sindelfingen auch wieder im Angriff überzeugen? Foto: Baumann/Julia Rahn

Stattdessen gelte es, weiter hart zu arbeiten. In der Abwehr befinden sich die BöSis wieder auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Auf der anderen Seite des Feldes stottert der Motor jedoch phasenweise. Die Chancen sind zwar da, allerdings fehlt manchmal die letzte Überzeugung im Abschluss. Was für den Übungsleiter dann besonders wichtig ist: „Nach einer erfolglosen Aktion nicht die Köpfe hängen lassen, sondern nach hinten arbeiten, um den Ball wieder zu erobern.“

Personell sieht es für HSG Böblingen/Sindelfingen immer besser aus

Auch personell sieht es immer besser aus: Sophie Hilf und Kira Stoll kommen langsam in Schwung. Einzig Mascha Heiser fällt noch länger aus. „Wir haben einen starken Kader und eine volle Bank. Damit können wir das Tempo für 60 Minuten hoch halten.“