Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen bekommen die guten Trainingsleistungen aktuell nicht auf den Platz. Gelingt das gegen den VfL Waiblingen II besser?
Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen kommen in der Rückrunde bislang noch nicht in den Flow, den sie aus der Hinrunde noch gewohnt waren. Jetzt warten zudem echte Brocken. Auf die Auswärtspartie beim VfL Waiblingen II am Samstag (18.15 Uhr) folgt eine Woche später das Derby gegen Tabellenführer SG H2Ku Herrenberg in der Murkenbachhalle.
Es ist noch nicht allzu lange her, dass sich die BöSis in Lauerstellung berechtigte Hoffnungen machten, den Primus noch ein bisschen ärgern zu können. Das ist jedoch kein Thema mehr. „Wir schauen nur noch von Spiel zu Spiel, alles andere bringt uns nichts“, sagt Trainer Mischa Herok. Dafür sind die eigenen Baustellen aktuell einfach zu groß.
Auf HSG Böblingen/Sindelfingen warten Bewährungsproben
Zuletzt bröckelte beim 31:31 gegen die SG Herbrechtingen-Bolheim auch noch die sonst so starke Abwehr. „Wir tun uns aktuell einfach schwer damit, die Leistungen aus dem Training ins Spiel zu übertragen“, weiß Herok. Dazu gehört auch, sich auf der Platte auf neue, mitunter unvorhergesehene Situationen einzustellen und die passenden Antworten zu finden.
Was das angeht, könnten die nächsten beiden Partien eine echte Bewährungsprobe werden. Die Waiblingerinnen hält Herok für einen ganz starken Gegner, das Hinspiel ging mit 30:33 verloren. Danach legten die Tigers eine echte Siegesserie hin. In diesem Jahr tun sie sich allerdings bislang ebenfalls schwer. „Wir müssen einfach dran bleiben und weiter Gas geben. In jeder Situation alles raushauen“, sagt Herok. Dann ist er überzeugt davon, dass auch der Erfolg wieder zurückkehrt.
HSG Böblingen/Sindelfingen hat zehn Feldspielerinnen zur Verfügung
Personell könnte die Lage vor den anstehenden Topspielen allerdings besser sein. Kira Stoll ist am Fuß verletzt und wird einige Wochen verpassen. Auch Lena Münch hat in dieser Woche wegen Knieproblemen pausiert.
Zudem ist am Samstag auch die zweite Mannschaft gefordert, weshalb der Coach auch nicht auf deren Akteurinnen zugreifen kann. „Dennoch haben wir einen starken Kader und voraussichtlich zehn Feldspielerinnen zur Verfügung.“