Personelle Sorgen: Nicht nur der Ausfall von Zana Turkalj macht der HSG Böblingen/Sindelfingen zu schaffen. Foto: Marco Iker

Die Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen können noch ihr Saisonziel erreichen und den fünften Platz festmachen. Mit zwei Siegen aus den letzten beiden Spielen wäre sogar noch mehr drin.

Für die Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen neigt sich die Saison dem Ende entgegen. Das Saisonziel in der Oberliga haben sie fest vor Augen. Mit einem Punktgewinn gegen den MTG Wangen am Samstag (17.45 Uhr) in der Böblinger Murkenbachhalle wäre ihnen ein Platz unter den ersten fünf nicht mehr zu nehmen.

 

Für Trainer Mischa Herok soll gegen den Vorletzten im letzten Heimspiel der Saison ein Sieg her. „Das gebietet allein der Anstand und die Fairness“, betont er. Denn für die Gäste geht es noch um den Klassenerhalt. „Wir wollen uns da auf keinen Fall nachsagen lassen, dass wir diese Partie nicht mit Vollgas angegangen sind“, erklärt der HSG-Trainer. „Das ist mir sehr wichtig.“

Dazu kommt: Mit zwei Siegen könnten die BöSis noch Dritter werden. „Das wäre eine schöne Belohnung für eine unter dem Strich starke Saison.“ Allerdings ist die personelle Situation nicht gut. Mit Zana Turkalj und Sophie Hilf stehen die beiden besten Torschützinnen nicht zur Verfügung. Auch hinter dem Einsatz von Pauline Hille steht ein Fragezeichen, damit wird es im Rückraum ganz schön eng. Dazu kommen die Langzeitverletzten. „Wir haben trotzdem einen starken Kader beisammen“, so Herok.

An Motivation sollte es dem Team sowieso nicht mangeln: „Wir wollen unsere Spielerinnen natürlich mit einem positiven Erlebnis verabschieden.“ Wie üblich werden diejenigen, die den Verein verlassen, im Rahmen des letzten Heimspiels offiziell verabschiedet. Da kommt im Sommer ein erneuter Aderlass auf die Mannschaft zu: Mit Lisa Baumgartl, Saskia Kohler und Denise Knoll hören gleich drei Leistungsträgerinnen auf. Dazu wird Torhüterin Ariane Kulik beruflichbedingt einen Schritt kürzertreten.