Stefanie Schoeneberg (li.) und die SG H2Ku Herrenberg wollen den direkten Wiederaufstieg klarmachen. Foto: Eibner/Andreas Ulmer

Die Oberliga-Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg treten am Samstag beim heimstarken TSV Heiningen an. Gelingt ihnen ein Sieg und damit die vorzeitige Meisterschaft?

Auf die Oberliga-Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg wartet kein Duell wie jedes andere„Natürlich wird es am Samstag ein ganz besonderes Spiel werden“, sagt Trainer Heiko Fleisch. Er versucht erst gar nicht, die Bedeutung der Partie beim TSV Heiningen (Samstag, 17.45 Uhr, Voralbhalle) kleinzureden.

 

Die Gäste haben ihren ersten Matchball in Sachen Aufstieg in die Regionalliga. Mit fünf Punkten Vorsprung bei zwei ausbleibenden Spielen könnten sie die Rückkehr vorzeitig festzurren und den Abstieg aus dem Vorjahr vergessen machen. Doch auch wenn die Kuties als unangefochtener Tabellenführer nach Heiningen reisen, gibt es dennoch einige Unwägbarkeiten.

SG H2Ku Herrenberg ist klarer Favorit

Zum einen sind da die Gastgeberinnen. Lange Zeit steckte die Mannschaft mit nur neun Pluspunkten tief im Tabellenkeller. Doch seit Anfang Februar haben sie beeindruckende 11:3 Punkte gesammelt, zuhause gab es zuletzt drei Erfolge in Serie. Ein Garant für diesen Höhenflug ist Johanna Biegert, die im Dezember des vergangenen Jahres aus Göppingen zu den „Bonitas“ stieß und auf Anhieb zur Leistungsträgerin wurde.

Die SG H2Ku Herrenberg kann personell nahezu aus dem Vollen schöpfen. Foto: IMAGO/Eibner

Dennoch sind die Herrenbergerinnen ohne Wenn und Aber in der Favoritenrolle. Dessen ist sich auch Heiko Fleisch bewusst. Er hofft, dass seine Mannschaft wie zuletzt dem Druck als Tabellenführer standhalten wird. „Wir sind bis jetzt ganz gut damit gefahren, in Etappen zu denken. So werden wir es auch diesmal handhaben“, will Trainer Fleisch den Fokus auf das Sportliche und eben nicht das ganze Drumherum lenken.

SG H2Ku Herrenberg darf auch reichlich Unterstützung hoffen

Denn die Vorfreude, aber auch die Erwartung im Umfeld ist gewaltig. Eine große Fangemeinde dürfte sich auf den Weg nach Heiningen machen. Für den Übungsleiter gibt es einen weiteren Grund zur Freude. Bis auf die langzeitverletzte Juliane Seidel kann er auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.