Der ehemalige schwedische Weltklassespieler Magnus Andersson erhält beim Handball-Bundesligisten einen vom 1. Juli 2014 an gültigen Zweijahresvertrag. Foto: Pressefoto Baumann

Frisch Auf Göppingen hat vor dem Spiel am Mittwoch beim TuS N-Lübbecke die Trainerfrage für die neue Saison geklärt: Magnus Andersson (47) wird Velimir Petkovic ­ablösen. Bundestrainer Heuberger spricht von „ Bereicherung für die Bundesliga“.

Göppingen - Frisch Auf Göppingen hat vor dem Spiel an diesem Mittwoch (19 Uhr) beim TuS N-Lübbecke die Trainerfrage für die neue Saison geklärt: Magnus Andersson (47) wird Velimir Petkovic ­ablösen. Der ehemalige schwedische Weltklassespieler erhält beim Handball-Bundesligisten einen vom 1. Juli 2014 an gültigen Zweijahresvertrag. „Magnus Andersson ist ein kompetenter Trainer, der Erfolge vorzuweisen hat. Wir sind von seinen Qualitäten überzeugt“, sagte Göppingens Aufsichtsratschef Ulrich Weiß. Bundestrainer Martin Heuberger beglückwünschte Frisch Auf zu der Entscheidung, seinen ehemaligen Mitspieler beim TuS Schutterwald zu verpflichten: „Magnus ist eine Bereicherung für die Bundesliga. Es wird eine neue Spielphilosophie in Göppingen geben.“

Andersson glänzte in seiner aktiven Zeit als genialer Spielmacher. In seiner Nationalmannschaftskarriere (307 Länderspiele/922 Treffer) errang er vier EM- und zwei WM-Titel mit Schweden. Als Trainer führte er Drott Halmstadt zur schwedischen Meisterschaft. Mit dem FCK Kopenhagen Handbold holte er in Dänemark Meistertitel und Pokalsieg. Nicht von Erfolg gekrönt war dagegen sein Engagement als Trainer der österreichischen Nationalmannschaft. Nach der verpassten EM-Qualifikation 2011 kam es zur vorzeitigen Trennung. Aktuell trainiert Andersson den Erstligisten HK Malmö und als Teil eines Trainer-Duos die schwedische ­Junioren-Nationalmannschaft, mit der er in diesem Jahr die WM gewann.

Andersson freut sich auf die neue Herausforderung in der kommenden Saison: „Die Bundesliga ist die beste Liga der Welt und Frisch Auf ein Traditionsverein, mit dem sich etwas bewegen lässt“, sagte er unserer Zeitung.

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