Wann gewinnen die Handballer der HSG Schönbuch wieder? In der Landesliga, Staffel I, verlor der Absteiger erneut. In Staffel VII startete die SpVgg Renningen ebenfalls mit einer Pleite.
Die Niederlagenserie von Absteiger HSG Schönbuch hält auch in der Handball-Landesliga, Staffel I, weiter an. In Staffel VII verlief der Start für die SpVgg Renningen ebenfalls alles andere als positiv.
HSG Schönbuch - TSV Weinsberg II 28:30 (10:17): Nach der deutlichen Schlappe zum Auftakt musste sich die HSG auch bei der Heimpremiere geschlagen geben. Nach der katastrophalen ersten Halbzeit war die Ausgangslage schlecht. Zwar zeigten die Gastgeber nach der Pause Kampfgeist, doch die Hypothek war zu groß. „Wir haben nie aufgegeben und hatten sogar noch die Chance auf einen Punktgewinn“, zog Trainer Holger Breitenbacher ein positiveres Fazit als zuletzt. „Leider hat uns die Verunsicherung aus der Vorwoche anfangs zu vielen Fehlern verleitet.“ Vor allem der starke gegnerischer Torhüter bereitete den Hausherren Probleme und ermöglichte seinem Team eine 13:6-Führung. Zusätzlich machten den Schönbuchern zahlreiche Verletzungen und Krankheitsausfälle zu schaffen. Angeführt von Leon Egenter verkürzten sie aber Tor um Tor. Drei Minuten vor Schluss stellte Ben Sautter auf 27:28 – und die 150 Zuschauer schöpften Hoffnung. Doch die Weinsberger retteten den Sieg über die Zeit. „Die werden sicherlich eine gute Rolle spielen“, so Breitenbacher, der zum eigenen Team ergänzte: „Das war schon deutlich besser als zuletzt. Wenn wir diese Leistung konstant abrufen, wird es bald mit dem ersten Sieg klappen.“ Die nächste Gelegenheit dazu gibt es bei der HA Neckarelz, auf die die HSG am Samstag (20 Uhr) trifft. Dieses Mal waren die besten Werfer der Einheimischen Leon Egenter (8/davon 4 Siebenmeter), Felix Baumann und Ben Sautter (je 5).
ASV Ottenhöfen – SpVgg Renningen 33:23 (14:13): Nach einem verschlafenen Start kamen die Gäste im Schwarzwald zunehmend ins Spiel und kämpften sich nach einem 0:4-Rückstand wieder heran. „Es war insgesamt kein sehr guter Auftritt von uns, gerade in der Abwehr hatten wir durchgehend Probleme, wodurch wir unser Tempo nicht aufziehen konnten“, konstatierte Trainer Jakob Ulrich. Trotz der zahlreichen Aussetzer gingen die Renninger beim 15:14 erstmals in Führung, die sie jedoch nicht lange hielten. Mit einem 6:1-Lauf drehten die Hausherren das Spiel innerhalb von knapp fünf Minuten auf 20:16. Ein Einbruch, von dem sich die Renninger nicht mehr erholten. „Ein, zwei unglückliche Schiedsrichterentscheidungen und erneut einige Fehler unserseits haben uns schlussendlich das Genick gebrochen“, ärgerte sich der Coach über den deutlichen Leistungsabfall. Der ASV baute den Vorsprung konstant aus, die SpVgg hatte nicht mehr viel entgegenzusetzen. Die Pleite fiel laut Ulrich etwas zu deutlich aus. „Insgesamt war es einfach zu wenig von uns, deshalb haben wir auch völlig verdient verloren“, räumte er ein. Am Samstag (19 Uhr) will seine Mannschaft, die dieses Mal in Marco Ianne und Niklas Ristl (je 4) sowie Tim Wagner (4/davon 1 Siebenmeter) ihre erfolgreichsten Werfer hatte, vor heimischem Publikum gegen den TV Gondelsheim die ersten Punkte einfahren.