Der Torwart Mattias Andersson, ein Urgestein bei der SG Flensburg-Handewitt, feiert einen gehaltenen Ball gegen den THW Kiel. Foto: dpa

In der Handball-Champions-League sind der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt zum Schleswig-Holstein-Derby angetreten. Am Ende feierten die Flensburger den höchsten Derby-Sieg der Geschichte.

Flensburg - Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben das Schleswig-Holstein-Derby in der Champions League für sich entschieden. Durch das 37:27 (17:14) im 87. Duell mit dem THW Kiel übernahm die SG, die in Rasmus Lauge (9) ihren besten Werfer hatte, mit 18:4 Punkten die Tabellenführung in der Hauptrundengruppe A. Für die ebenfalls für das Achtelfinale qualifizierten Kieler (11:11) erzielte Domagoj Duvnjak acht Treffer.

Vor den 6300 Zuschauern in der ausverkauften Flens-Arena drückten zunächst die Torhüter dem Spiel ihren Stempel auf. Nikolas Katsigiannis, der von THW-Coach Alfred Gislason überraschend zu Beginn zwischen die Pfosten beordert wurde, und Flensburgs Mattias Andersson zeigten starke Paraden.

Mit zunehmender Spieldauer gewann die Abwehr der Gastgeber mehr Stabilität. Die Ballgewinne nutzten die Flensburger, um ihr Tempospiel aufzuziehen. Eine Minute vor dem Pausenpfiff sorgte Thomas Mogensen für die erste Vier-Tore-Führung (16:12). Beim THW stemmte sich vor allem Duvnjak gegen die Niederlage. Doch dem Ansturm der Flensburger, die den höchsten Derby-Sieg der Geschichte feierten, war der Kroate allein nicht gewachsen. Der Ex-Kieler Lauge und Schlussmann Andersson stellten die „Zebras“ vor unlösbare Probleme.

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