Die HC-Kapitänin Maike Kienzlen steuert fünf Treffer beim 31:31 in Göppingen bei. Foto: /Maximilian Hamm

In der Meisterrunde der BWOL trennen sich der HC Schmiden/Oeffingen und FA Göppingen II erneut mit 31:31.

Der Sport schreibt bisweilen kuriose Geschichten. Das wissen die Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen spätestens seit Sonntagabend: Zum zweiten Mal binnen acht Tagen trafen sie in der Meisterrunde der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) auf Frisch Auf Göppingen II. Und zum zweiten Mal trennten sich beide Teams mit einem 31:31-Unentschieden. „Die heutige Punkteteilung tut etwas mehr weh, weil wir den Gegner bis zur Pause komplett im Griff hatten und eigentlich nie mehr in Gefahr hätten geraten dürfen“, sagte der HC-Trainer Sven Bühler nach der Partie unter dem Hohenstaufen.

 

Gestützt auf eine aggressive Verteidigung und daraus resultierend auf einem flüssigen Umschaltspiel, führten die Gäste kurz vor dem Seitenwechsel bereits mit 18:12. Dass die Gäste dann zwei Minuten vor der Schlusssirene selbst mit 28:30 in Rückstand geraten waren und nach drei eigenen Treffern in Folge genau eine Sekunde vor Schluss von der Göppingerin Nicola Merz noch einmal den Ausgleich kassierten, wollte Bühler nicht verstehen: „Wir sind direkt nach Wiederbeginn in ein Loch gefallen und haben keinen Zugriff mehr aufs Spiel bekommen“, sagte er. Bereits am Donnerstag (20.30 Uhr) kommt es zu einem vorentscheidenden Spiel bei der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen II um den zweiten Platz in der Meisterrunde. Dieser bedeutet die Qualifikation für die Aufstiegsspiele zur dritten Liga. „Wir hätten gerne ein bisschen mehr positive Moral in dieses Spiel mitgenommen, aber wir sind bereit“, sagt der HC-Coach.

    HC Schmiden/Oeffingen: Hoffrichter, Gronwald – Baur (6), Kienzlen (5), Kuhrt (4/1), Bürkle (4), Leukert (3), Johannes (3), Ugele (2), Brühan (1), Weckerlein (1), Gaiser (1), Lutz (1), Steiner, Hojczyk, Matziol.