TVB-Trainer Thomas König: „Wir haben die schwächste Saisonleistung abgeliefert“ Foto: Baumann

Der TVB 1898 Stuttgart hat in der Handball-Bundesliga bei den Rhein-Neckar Löwen deutlich mit 20:31 (8:19) verloren. Der Aufsteiger ist damit in der Tabelle auf Rang 16, den ersten Abstiegsplatz, gestürzt.

Mannheim - Der TVB 1898 Stuttgart hat in der Handball-Bundesliga bei den Rhein-Neckar Löwen deutlich mit 20:31 (8:19) verloren. Der Aufsteiger ist damit in der Tabelle auf Rang 16, den ersten Abstiegsplatz, gestürzt. In Melsungen (26:30), in Berlin (20:26) und nun in Mannheim – der TVB musste auch im dritten Auswärtsspiel bei einer Spitzenmannschaft antreten. Doch anders als bei den bisherigen Gastspielen in der Fremde, als die Stuttgarter jeweils gut mithielten, waren sie gegen den Tabellenführer der Bundesliga chancenlos. „Wir haben mit Abstand die schwächste Saisonleistung abgeliefert“, sagte TVB-Trainer Thomas König.

Dabei zeigten die Gäste in der ersten Viertelstunde der Partie eine gute Leistung, ärgerten die Löwen nach Kräften. Die zuletzt hochgelobte 3:3-Deckung des Tabellenführers hatte so ihre liebe Not mit dem Aufsteiger. Die Bittenfelder erspähten immer wieder Lücken im Abwehrverbund der Löwen – und ließen die Gastgeber nicht davonziehen. Nach 15 Spielminuten hieß es nur 9:6 aus Sicht der Badener. „Wir haben immer wieder gute Lösungen gegen ihre Defensive gefunden“, sagte Dominik Weiß.

Dann allerdings stellten die Löwen ihre Abwehrformation auf die 6:0-Variante um – und plötzlich erlebten die Spieler des TVB 1898 Stuttgart das, was auch schon den Akteuren des ThSV Eisenach und von Frisch Auf Göppingen bei ihren Gastspielen in der Mannheimer SAP-Arena widerfahren war: sie rannten gegen eine gelb-blaue Wand an und fanden kein Durchkommen.

Den Gästen gelangen in der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs nur noch zwei Treffer. Durch die vielen Fehlwürfe luden sie die Löwen immer wieder zu Tempogegenstößen ein, sodass die Gastgeber von 9:6 bis zur Pause auf 19:8 davonzogen. Damit war die Partie entschieden. „Das Ziel war, uns in der zweiten Halbzeit nicht abschießen zu lassen“, sagte Weiß: „Wenigstens das ist uns gelungen.“ Den zweiten Durchgang gestaltete der TVB ausgeglichen.

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