Knackpunkt der Partie: die Rote Karte gegen Martin Kienzle (2. von links). Foto: Baumann

Die Stuttgarter geben eine Drei-Tore-Führung aus der Hand und müssen sich zuhause dem SC DHfK Leipzig beugen.

Stuttgart - Trainer Jürgen Schweikardt vom Handball-Bundesligisten TVB Stuttgart hatte betont, dass der Klassenerhalt rechnerisch noch nicht gesichert sei. Das wollte die Mannschaft am Ostersonntag zuhause gegen den SC DHfK Leipzig nachholen, was beim 29:32 (17:17) trotz zwischenzeitlicher Drei-Tore-Führung misslang.

Knackpunkt in der 47. Minute

Ein Knackpunkt war die Rote Karte gegen Martin Kienzle (47.), was die Probleme auf der Linksaußenposition perfekt machte, weil der verletzte Tobias Schimmelbauer und Max Oehler (Lehrgang mit U19-Junioren) ohnehin gefehlt hatten. Leipzigs Rechtsaußen Patrick Wiesmach (8/3) nutzte diese Schwachstelle in der Folge aus und Schweikardt bemängelte insbesondere die Abwehrleistung: „Über die Außen haben wir zu viele Tore bekommen.“

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Zudem hatte auch TVB-Keeper Johannes Bitter keinen Glanztag, sodass er zwischenzeitlich für Jonas Maier Platz machen musste. „Das passiert nicht oft“, sagte Leipzigs Trainer Andre Haber, „wir haben es geschafft.“ Und zudem 32 Tore erzielt, was für seine Mannschaft deutlich über dem Schnitt liegt.

Beim TVB waren Bobby Schagen (9/3) sowie David Schmidt (8) vor 2190 Zuschauern am erfolgreichsten. Kreisläufer Samuel Röthlisberger sagte: „Es gilt jetzt die richtigen Schlüsse aus dem Spiel zu ziehen und gegen Berlin wieder ein anderes Gesicht zu zeigen.“ Die Füchse Berlin gastieren am Donnerstag (19 Uhr) in der noch nicht ganz ausverkauften Scharrena.

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